Glosse

Elf Freunde können eine Strafe sein

Herr Bärsch erklärt, wie man Frust und Ärger im Advent vermeiden kann.

Thomas Bärsch

Thomas Bärsch

Foto: Sascha Fromm / TA

Weihnachten droht unerträglich zu werden. Nachdem viele Menschen erleichtert darüber waren, sich diesmal nur mit den Angehörigen eines weiteren Haushalts treffen zu müssen, wird nun vielleicht wieder alles aufgeweicht und auf Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis mit maximal zehn Personen ausgedehnt. Alle, deren engster Familien- oder Freundeskreis jeweils höchstens zehn Personen umfasst, müssen also das volle Programm absolvieren. Schlimm dran ist auch, wer elf engste Freunde oder Verwandte hat, denn wen soll man dann zur Nummer 11 ernennen und wie will man das begründen? Einziger Ausweg ist, sämtliche Begegnungen in der Adventszeit abzusagen, weil man es sonst nicht schaffen würde, an allen 60 Wiederholungen der „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ teilzunehmen.

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