Gebietsreform: Harald Zanker wird kein Staatssekretär

Mühlhausen  Harald Zanker, der SPD-Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, steht nun doch nicht für das Amt des Staatssekretärs bereit, der die Gebietsreform in Thüringen managen soll.

Harald Zanker kein Staatssekretär Gebietsreform.

Harald Zanker kein Staatssekretär Gebietsreform.

Foto: Claudia Bachmann

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„Ich bleibe Landrat und werde nicht Staatssekretär“, sagte Zanker. Die Entscheidung sei erst am Montagmorgen gefallen.

„Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber letztendlich zugunsten der Menschen in meiner Heimatregion entschieden“, teilte der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises am Montag mit. Ausschlaggebend sei der parteiübergreifende Zuspruch aus seinem Kreis gewesen. Darüber hinaus habe ihn die Unterstellung, er wolle das Amt des Staatssekretärs aus finanziellen Gründen antreten, abgeschreckt. Mit derlei Kritik - auch aus der Koalition - habe er nicht gerechnet. Mit den Grünen als Koalitionspartner sieht Zanker derzeit zudem „keine realistische Chance für eine erfolgreiche Umsetzung der Gebietsreform“, hieß es.

Er hoffe, dass man in Erfurt die Entscheidung nachvollziehen kann.

Die Koalition hat vergangene Woche auf Drängen der Linken den Posten eines Staatssekretärs im Innenministerium geschaffen, der die Gebietsreform organisieren soll. SPD-Landeschef Andreas Bausewein hatte Zanker am Donnerstag für den Posten vorgeschlagen. Zuvor hatten mehrere Medien über den neuen Stand berichtet.

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