Glosse

Jetzt helfen wir den Kröten auf die Sprünge

Herr Bärsch erklärt, was Amphibien für ihre Lustreise wirklich brauchen.

Thomas Bärsch

Thomas Bärsch

Foto: Sascha Fromm / TA

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Wegen des viel zu warmen Wetters bereiten sich Tierschützer schon jetzt auf die Krötenwanderung vor. Tausende und Abertausende Kröten sitzen in den Startlöchern, um ihre Lustreise auf die andere Straßenseite anzutreten. Viele bezahlen ihren ungezügelten Fortpflanzungstrieb mit dem Leben, weil sie die Fahrbahn queren, ohne sich umzuschauen. Selbst die besten Verkehrsleitsysteme können das nicht verhindern. Als Flop haben sich die Krötentunnel erwiesen. Zwar sind sie oft gut ausgeschildert, aber viele Kröten können weder Verkehrsschilder noch Wegweiser lesen. Einen wichtigen Schritt hat jüngst die Bundespolizei getan. Sie schreibt ihren Bewerbern keine Mindestgröße mehr vor. Damit könnten Beamte künftig als Lotsen in Krötentunneln eingesetzt werden - vorausgesetzt, sie sind maximal 1,20 Meter groß.

(Zum Blog „Herr Bärsch erklärt“)

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