Knappes Rennen für Gerold Reinhardt in Werther

Günzerode  Konstituierende Sitzung des Gemeinderates Werther: Neun Mitglieder stimmten für Günzeröder als Beigeordneten.

Der neue Gemeinderat von Werther:  Kirsten Schulze, Roswitha Knopf, Katrin Theiler (vordere Reihe), Heinz Podewski, Robin Teichmann, Andreas Lübeck, Hagen Venth (Mitte), Karl-Heinz Dietrich, Lars Wei­nelt, Tobias Becker, Norbert Goldhorn,       Manfred Handke, Mathias Jeschke, Hans-Jürgen Weidt und Gerold Reinhardt (hinten).      

Der neue Gemeinderat von Werther:  Kirsten Schulze, Roswitha Knopf, Katrin Theiler (vordere Reihe), Heinz Podewski, Robin Teichmann, Andreas Lübeck, Hagen Venth (Mitte), Karl-Heinz Dietrich, Lars Wei­nelt, Tobias Becker, Norbert Goldhorn,       Manfred Handke, Mathias Jeschke, Hans-Jürgen Weidt und Gerold Reinhardt (hinten).      

Foto: Gemeinde Werther

Am Donnerstag trafen sich die Gemeinderatsmitglieder von Werther zu ihrer konstituierenden Sitzung in Günzerode. Neben der Verpflichtung der Mitglieder und Vereidigung der Ortsteilbürgermeister stand die Wahl des Beigeordneten, die Besetzung der Ausschüsse und zwei Vergabebeschlüsse auf der Tagesordnung.

Für die Wahl des Beigeordneten und Stellvertreters des Bürgermeister gab es drei Vorschläge. Martin Handke und Norbert Goldhorn zogen ihre Kandidatur aber wieder zurück. Während Goldhorn keine Erklärung abgab, nannte Handke zeitliche Gründe als Chef des Sportvereins und neu gewählten Mitglieds des Kreistags für seine Absage. Er wolle den dritten Kandidaten Gerold Reinhardt unterstützen. Für den Günzeröder sprachen sich neun Gemeinderäte aus, gegen ihn stimmten sechs Personen. „Ich verstehe die Worte von Handke als klare Botschaft und will auch mit denen zusammenarbeiten, die gegen mich gestimmt haben“, sagte Reinhardt.

Der Haupt- und der Bauausschuss wurden mit je acht Mitgliedern und genauso vielen Stellvertretern besetzt. Die CDU und die Bürgerbewegung Runder Tisch entsenden je zwei Personen, die Linke, SPD, Bürgerinitiative Offenes Helmetal und die Feuerwehr sind je einmal vertreten.

Da die Zeit drängt, wurden auch zwei Bauaufträge vergeben. Den Auftrag zur Komplettsanierung des Sanitärbereiches und der Umkleideräume in der Turnhalle in Werther erhielt die Sanitärfirma Jens Ahr aus Werther. Diese setzte sich mit dem Angebot von 65.340 Euro gegen zwei Mitbewerber durch.

Mit der Straßen-Oberflächensanierung des Stadtberges in Werther wurde die Firma Mütze und Rätzel beauftragt. „Wir haben die einmalige Möglichkeit, durch die Baumaßnahme in Schate die dort vertraglich gebundene Firma mit der Sanierung des Stadtberges zu beauftragen“, so Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt (pl). Die Ausgaben (31.500 Euro) seien über den Waldverkauf abgesichert.

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