Kürzungen in Sömmerda werden stark kritisiert

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparpaketes erhebliche Mittel für Eingliederungen in den zweiten Arbeitsmarkt gekürzt. Das Jobcenter Sömmerda kann 2011 nach eigenen Angaben dafür im Vergleich zum Vorjahr über 30 Prozent weniger Geld für Leistungen bereitstellen.

Sömmerda. Der Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme (SPD) bezeichnet das als "Irrweg zu Lasten der Schwächsten in unserer Gesellschaft". Das Argument, dass die Integration in den ersten Arbeitsmarkt Vorrang haben muss, sei zwar nachvollziehbar. Allerdings gebe es viele Menschen, die nicht mehr vermittelbar seien. Lemme: "Mit der Kürzung der Mittel umter anderem für Weiterbildung verringern sich die Chancen von Langzeitarbeitslosen, wieder erfolgreich in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu kommen."

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