Kyffhäuserkreis soll mit Bundesmitteln in den Kinderschutz investieren

Der Kyffhäuserkreis erhält für die Jahre 2013 bis 2015 Geld vom Bund, mit dem er eine Leistung erbringen soll, die es eigentlich schon gibt. Er soll dafür sorgen, dass sich Sozialarbeiter, Ärzte, Hebammen und Juristen regelmäßig zum Thema Kinderschutz austauschen.

Sondershausen. Das geschah bislang an dem runden Tisch "Kindeswohl und Kinderschutz". Weil jetzt neues Geld da ist, soll die Initiative ausgebaut werden. Unter anderem möchte der Kreis einen Netzwerkkoordinator einstellen, der den runden Tisch federführend in die Hand nimmt und das Angebot weiterentwickelt. Die neue Kraft soll Mitglieder werben, Fortbildungen zum Thema "Kinderschutz" organisieren und das Ehrenamt aufbauen. Angedacht seien zum Beispiel Leihomas, die stundenweise Kinder betreuen, sagt die Leiterin der Kreis-Jugendamts, Sabine Bräunicke. 8000 der insgesamt knapp 40.000 Euro vom Bund für 2013 will der Kreis in zusätzliche Familienhebammen investieren.

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