Nahverkehr: Nordhausen will sich als Modellregion präsentieren

Nordhausen. Modellregion für den energetischen Wandel möchte Nordhausen werden und nimmt deshalb teil am Wettbewerb Zukunftsstadt, der im Wissenschaftsjahr 2015 ausgerufen wurde.

OB Klaus Zeh eröffnet die Veranstaltung Zukunftsstadt Nordhausen. Foto: Martin Wiethoff

OB Klaus Zeh eröffnet die Veranstaltung Zukunftsstadt Nordhausen. Foto: Martin Wiethoff

Foto: zgt

20 der derzeit 51 Teilnehmer am Wettbewerb kommen in die zweite Runde. „Die Jury wird Nordhausen hoffentlich mit einbeziehen“, wünschte sich Oberbürgermeister Klaus Zeh beim Abschlussforum der ersten Runde. Hier ging es darum, eine Form für die Weiterentwicklung und Präsentation der gesammelten Ideen zu finden.

„Bitte keine neuen Ideen entwickeln“, mahnte Stadtplaner Fridjof Mothes immer wieder. Nicht alle Teilnehmer des Abschlussforums waren von Anfang an über alle Veranstaltungen dabei und brachten somit wieder neue Gedanken mit in die Tischrunden. In diesem letzten Treffen sollte sich herauskristallisieren, was in den Antrag für die nächste Runde soll, was Nordhausen Besonderes machen will, was die Kommune von anderen Bewerbern abhebt.

Das Büro Urban Catalyst Studio stellte mögliche Formen einer Präsentation vor. Man könne eine Zukunftsgeschichte schreiben und bebildern oder die Ideen mit Hilfe eines Stadtplanes darstellen. Einen solchen Plan hatten Siri Frech und Jörn Gertenbach mitgebracht. Verkehrswege und Standorte alternativer Energieerzeugung waren bereits eingezeichnet.

Beim Thema Verkehr konnten sich die Tischrunden auch recht schnell einigen. Immer wieder wurde der ticketlose öffentliche Nahverkehr ins Gespräch gebracht. Auch der Ausbau der Elektromobilität ist ein großes Thema. Solartankstellen könnten an verschiedenen Orten entstehen. Ein Redaktionsteam soll nun gegründet werden, das die Bewerbung um die zweite Runde voranbringt. Interessierte Bürger, vor allem jene, die bei den Veranstaltungen waren, können daran mitwirken.