Nordthüringer SPD-Politiker bemängeln Straßenbau

Im Rahmen des Infrastrukturbeschleunigungsprogramms II werden bis 2014 570 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für Verkehrsvorhaben bereitgestellt. Davon werden 13 Millionen Euro nach Thüringen fließen. Das ist nach Ansicht der Thüringer SPD-Bundestagsabgeordneten Iris Gleicke, Steffen-Claudio Lemme und Carsten Schneider zu wenig.

Nordhausen/Sondershausen. Grundsätzlich begrüße man zwar, dass auch für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Thüringen zusätzliche Mittel aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt werden. Allerdings werde das Geld nicht für die Finanzierung aller Projekte ausreichen. So würden Planungen, wie der mehrspurige Ausbau der B4 in den Sundhäuser Bergen von der Bundesregierung komplett ignoriert, teilten die Abgeordneten mit. Schon seit längerem existieren Pläne über den Neubau der Trasse. Die Bundesstraße ist ein stark befahrener Autobahnzubringer und die wichtigste Verbindung aus Nordthüringen in Richtung Erfurt. Im Steigungsbereich der Sundhäuser Berge drängen Lkw und Pkw in engen Serpentinen aneinander vorbei.

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