Parlamentarischer Unions-Geschäftsführer: Koalition mit Grünen „sprengt Rahmen des Zumutbaren“

Erfurt  Thüringer Landesgruppenchef Manfred Grund hält Göring-Eckardt nicht für ministrabel.

Die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter (l.) nehmen in Berlin gemeinsam mit dem Parteivorsitzenden Cem Özdemir (r.) an der Fraktionssitzung ihrer Partei teil.

Die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter (l.) nehmen in Berlin gemeinsam mit dem Parteivorsitzenden Cem Özdemir (r.) an der Fraktionssitzung ihrer Partei teil.

Foto: Kay Nietfeld

Gegen eine Koalition mit den Grünen hat sich der Parlamentarische Geschäftsführer der Union im Bundestag, Manfred Grund, ausgesprochen. „Für mich sprengt das den Rahmen des Zumutbaren, sowohl inhaltlich als auch personell“, sagte der Chef der Thüringer CDU-Landesgruppe im Bundestag der „Thüringer Allgemeinen“. „Ich sehe keine Schnittmengen. Falls am Ende Familiennachzug, Einwanderungsgesetz und der Ausstieg aus der Braunkohle beschlossen werden, wird es für mich ganz schwierig.“

Grund sprach der Thüringer Grünen-Abgeordneten Katrin Göring-Eckardt indirekt die Qualifikation für das Bundeskabinett ab. „Ich würde mich mit ihr als möglicher Bundesministerin leichter tun, wenn sie einen Berufs- oder Hochschulabschluss hätte“, sagte er.