Reinholz: "Freiwilliges ökologisches Jahr muss in Thüringen Zukunft haben"

Erfurt. Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz spricht sich eindringlich für die Fortführung des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Thüringen aus: Als zuständiger Minister für Umwelt und Nachhaltigkeit werde ich dafür kämpfen, dass das Freiwillige Ökologische Jahr in Thüringen als

Erfurt. Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz spricht sich eindringlich für die Fortführung des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Thüringen aus: "Als zuständiger Minister für Umwelt und Nachhaltigkeit werde ich dafür kämpfen, dass das Freiwillige Ökologische Jahr in Thüringen als Bildungschance für junge Menschen erhalten bleibt. Für das kommende Programmjahr konnten wir bereits Plätze im bisherigen Umfang sichern", sagte Reinholz im Vorfeld der FÖJ-Aktionstage in Erfurt.

Derzeit laufen die Verhandlungen innerhalb der Landesregierung sowie mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern für die Finanzierung des FÖJ ab 2014. Der Umweltminister drängt darauf, das Freiwillige Ökologische Jahr fest im zukünftigen Operationellen Programm für den Europäischen Sozialfonds zu verankern.

"Die Jugendlichen brauchen diese Chance, aber vor allem braucht unser Land diese Jugendlichen. Menschen, die gelernt haben, verantwortungsvoll mit der Umwelt und den Ressourcen umzugehen", sagte der Minister. Morgen Nachmittag werden FÖJ-Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet vor der Thüringer Staatskanzlei Reinholz eine Unterschriftenliste übergeben, die sich für den Erhalt des FÖJ in Thüringen und anderen Bundesländern einsetzt.

Hintergrund

Im Herbst wird das Freiwillige Ökologische Jahr in Thüringen 20 Jahre alt. Am 1. September 1993 hatte der Internationale Bund in Jena mit Unterstützung des Freistaats und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt die ersten 20 Plätze für Thüringen geschaffen. Heute gibt es in Thüringen 130 und bundesweit insgesamt 2700 Plätze.

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