Rot-Rot-Grün will erneut mit CDU und FDP verhandeln

Erfurt.  Linke, SPD und Grüne wollen sich auf einen Fahrplan zur möglichen Bildung einer Minderheitsregierung in Thüringen verständigen.

Linke, SPD und Grüne in Thüringen wollen über eine Zeitplan für die Regierungsbildung im Freistaat reden.

Linke, SPD und Grüne in Thüringen wollen über eine Zeitplan für die Regierungsbildung im Freistaat reden.

Foto: Sascha Fromm

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„Wir reden über einen Zeitplan, aber auch über eine erneute Einladung an CDU und FDP zu Gesprächen“, sagte SPD-Landesgeschäftsführerin Anja Zachow am Montag in Erfurt vor dem vierten Treffen von Rot-Rot-Grün nach der Landtagswahl Ende Oktober. Die bisherige Koalition hat keine Mehrheit mehr im Landtag - ihr fehlen vier Stimmen. Sie ist damit auf die Unterstützung von CDU oder FDP angewiesen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD will keine der Parteien.

CDU und FDP haben Koalitionen oder eine Duldung von Rot-Rot-Grün bereits ausgeschlossen, nicht aber eine Zusammenarbeit bei einzelnen Sachthemen. Die Grünen und voraussichtlich auch die SPD wollen erst bei Parteitagen endgültig entscheiden, ob sie das Risiko einer Minderheitsregierung eingehen wollen. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat angekündigt, dass er sich im Februar im Landtag erneut zur Wahl stellen wolle.

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