Rot-Rot-Grün will Landeserziehungsgeld stoppen: 20 Mio. Euro mehr für Kitas

Die rot-rot-grüne Koalition macht mit der Abschaffung des Landeserziehungsgeldes ernst. Die Fraktionen Linke, SPD und Grüne legten am Mittwoch im Landtag einen Gesetzentwurf vor, mit dem die von der CDU vor vielen Jahren eingeführten Zahlungen gestoppt werden sollen.

Rot-Rot-Grün will das eingesparte Landeserziehungsgeld in den Ausbau von Kindertagesstätten stecken. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Rot-Rot-Grün will das eingesparte Landeserziehungsgeld in den Ausbau von Kindertagesstätten stecken. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

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Erfurt. Das dadurch eingesparte Geld solle für den Ausbau der Kitas und den Einstieg in ein gebührenfreies Kita-Jahr gesteckt werden, sagte die SPD-Abgeordnete Birgit Pelke.


Noch bis Juli können Eltern, die ihre Kinder vor allem zu Hause betreuen, Anträge auf die Zahlungen stellen. Abgeordnete der Koalition verwiesen darauf, dass es nach Einführung des Bundeserziehungsgeldes in Thüringen zu einer Doppelzahlung kam. Die AfD sprach sich gegen die Abschaffung der Zahlungen aus dem Landeshaushalt aus, die jährlich einen Betrag um 20 Millionen Euro ausmachen.

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