Stadt Leinefelde-Worbis plant neuen Bergfried auf Burg Scharfenstein

Leinefelde-Worbis (Eichsfeld). Finanzielle Unterstützung für die weitere Sanierung der Burg Scharfenstein hat die Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis vergangene Woche gemeinsam mit der Architektin im Landesverwaltungsamt in Erfurt erbeten.

Bei Ausgrabungen auf der Burg Scharfenstein, die im Zuge der Sanierungsarbeiten begonnen wurden, traten die Grundmauern eines mächtigen Bergfrieds zutage. Foto: Eckhard Jüngel

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Die besondere Herausforderung liege darin, die Planungen an die archäologischen Funde anzupassen, informierte Bürgermeister Gerd Reinhardt (CDU). Wie unsere Zeitung berichtete, traten bei den Ausgrabungen, die im Zuge der Sanierungsarbeiten begonnen wurden, die Grundmauern eines mächtigen Bergfrieds zutage.

Diesen wolle man jetzt nachbilden – in der Baulücke, die in den 1960er-Jahren durch den Einsturz eines Teils der Kernburg entstanden war. Natürlich werde der neue Aussichtspunkt nicht 25 Meter hoch werden können, so Gerd Reinhardt. Auf diese mögliche Höhe ließen die ganz in der Nähe der Baulücke gefundenen Grundmauern schließen.

Bauamtsleiter Stefan Nolte zollte wie auch der Bürgermeister Architektin Anja Löffler großen Respekt. "Sie kriegt es hin, die aktuellen Funde in ihre Planungen einzuarbeiten", so der Bauamtsleiter. Er schlug vor, die Ausschussmitglieder und Stadträte mal zu einer Besichtigung auf die Burg einzuladen. Gleichzeitig laufe die Erarbeitung mehrerer Nutzungsvarianten für die verschiedenen Bereiche der Burg, teilte Bürgermeister Reinhardt außerdem mit. Das hatten einzelne Stadträte immer wieder gefordert.

Ausgrabungen auf Burg Scharfenstein bringen Erstaunliches zutage

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