Streit über geplante Ausstellung - Linke kritisiert Bürgermeister

Arnstadt. Die Ausstellung über Opfer rechter Gewalt kann in nächster Zeit nicht in Arnstadt gezeigt werden, weil sie ausgebucht ist. Das ergab eine Nachfrage des Stadtverbandes und der Stadtratsfraktion der »Linken« bei dem Verein »Opferperspektive«, der für die Organisation der Wanderausstellung

Arnstadt. Die Ausstellung über Opfer rechter Gewalt kann in nächster Zeit nicht in Arnstadt gezeigt werden, weil sie ausgebucht ist. Das ergab eine Nachfrage des Stadtverbandes und der Stadtratsfraktion der »Linken« bei dem Verein »Opferperspektive«, der für die Organisation der Wanderausstellung verantwortlich ist. Alle Termine seien mittlerweile vergeben.

Hintergrund der Nachfrage war ein erneuter Beschluss des Stadtrates, die Ausstellung endlich im Rathaus zu zeigen. Der Stadtrat hatte damit vor fünf Wochen einen bereits 20 Monate alten Beschluss bekräftigt und den Bürgermeister aufgefordert, den am 15. April 2010 gefassten Beschluss des Stadtrates zur Präsentation der Wanderausstellung »Opfer rechter Gewalt« im Rathaus der Stadt Arnstadt endlich umzusetzen.

Beim Verein »Opferperspektive« nachgefragt, habe die »Linke« Arnstadt nun zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Stadtverwaltung auch nach diesem zweiten Beschluss keinen Versuch zur Umsetzung unternommen hat. »Es wurde noch nicht einmal nach freien Ausstellungsterminen gefragt, und das, obwohl der Stadtrat deutlich eine Frist gesetzt hatte nämlich bis zum Ende des ersten Quartals.«, so Stadtvorsitzende Sabine Berninger.

Berninger und der Fraktionsvorsitzende der »Linken« im Stadtrat Frank Kuschel wollen trotz dieses Rückschlages am Beschluss festhalten und ihn »notfalls eben zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen«.

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