Tausende bei AfD-Kundgebung gegen Islam in Erfurt

Erfurt  An der Kundgebung der AfD gegen die Zuwanderung von Flüchtlingen und den Islam haben sich am Sonntag in Erfurt mehrere tausend Menschen beteiligt.

AfD-Landeschef Björn Höcke sprach von einem „islamischen Geburten-Dschihad in Europa“.

AfD-Landeschef Björn Höcke sprach von einem „islamischen Geburten-Dschihad in Europa“.

Foto: arifoto UG/dpa

An der Kundgebung der AfD gegen die Zuwanderung von Flüchtlingen und den Islam haben sich am Sonntag in Erfurt nach Polizeiangaben bis zu 2000 Menschen beteiligt. Sie versammelten sich auf dem Erfurter Domplatz. Zugleich hatten sich dort rund 350 Gegendemonstranten eingefunden, die von einem Polizeiaufgebot abgegrenzt wurden.

Laut Polizei gab es zunächst keine Zwischenfälle. Der von seinen Anhängern mit Jubel begrüßte AfD-Landeschef Björn Höcke sprach von einem „islamischen Geburten-Dschihad in Europa“ und kritisierte die Einwanderungspolitik in Deutschland als „verfassungswidrig“.

Zahlreiche Kundgebungsteilnehmer trugen Flyer, T-Shirts oder Plakate, die sich gegen einen von der Ahmadiyya-Gemeinde geplanten Moscheebau richteten. Die Stadtverwaltung hat den Bau in einem Erfurter Vorort bereits genehmigt.

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