Thüringer Wolfshybriden zum Abschuss freigegeben

Erfurt.  Für die verbliebenen Wolfshybriden auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf soll eine Freigabe zum Abschuss in Kraft treten.

Vor einem Abschuss müssen sich Jäger unter anderem schulen lassen, um nicht versehentlich einen echten Wolf zu töten (Symbolbild).

Vor einem Abschuss müssen sich Jäger unter anderem schulen lassen, um nicht versehentlich einen echten Wolf zu töten (Symbolbild).

Foto: TMUEN / dpa

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Die vier verbliebenen Wolfshybriden auf dem Standortübungsplatz Ohrdruf (Kreis Gotha) werden zum Abschuss freigegeben. Darüber informierte am Montag Umweltstaatssekretär Olaf Möller bei einem Treffen mit Thüringer Jagdverbänden in Crawinkel. Ab 25. Februar soll eine entsprechende Verfügung in Kraft treten.

Bereits vergangenen Freitag sei ein Wolfshybrid, eine Kreuzung aus Wolf und Hund, geschossen worden. Der Politiker begründete die Entscheidung damit, dass es bisher nicht gelungen sei, die Tiere aus dem Territorium zu „entnehmen“. Die nun angekündigte Freigabe zum Abschuss soll das Abwandern der vier Wolfshybriden verhindern.

Die Ausnahmegenehmigung gilt bis Ende April. Vor einem Abschuss müssen sich Jäger unter anderem schulen lassen, um nicht versehentlich einen echten Wolf zu töten.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier: Der Wolf in Thüringen

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