Zwei Bewerber für Umbau des Steigerwaldstadions in Erfurt übrig

Erfurt. Die Jury verabschiedet sich aus Kostengründen von der Idee rollbarer Tribünen. Die Gesamtkosten sollen nicht mehr als 35 Millionen Euro betragen.

Das Steigerwaldstadion macht nur aus der Luft noch einen passablen Eindruck. Foto: Marco Kneise

Das Steigerwaldstadion macht nur aus der Luft noch einen passablen Eindruck. Foto: Marco Kneise

Foto: zgt

Im Bieterverfahren für den Umbau des Steigerwaldstadions zu einer kombinierten Sport- und Kulturarena sind nur noch zwei Bewerber im Rennen. In dieser Woche hat sich die Jury, die mit der Auswahl des Bauunternehmens betraut war, auf zwei Favoriten geeinigt.

Die Namen der beiden Bewerber bleiben vorerst unter Verschluss, werden jedoch in den nächsten Tagen der Stadtverwaltung zur Kenntnis gegeben. Das wurde jetzt aus Teilnehmerkreisen der seit Februar geheim tagenden Kommission bestätigt.

Aufgabe der Stadt ist es nun, die Vertragsverhandlungen vorzubereiten, bevor der Stadtrat vermutlich kurz nach der Sommerpause einem Unternehmen den Zuschlag erteilen wird.

Der Jury haben sieben stimmberechtigte Mitglieder angehört, dazu ein Vertreter des FC Rot-Weiss Erfurt sowie Politiker der Stadtratsfraktionen.

Offenbar wird es für die vereinbarte Höchstsumme von 35 Millionen Euro keinen Billig-Bau geben, zerstreuten mehrere Jury-Teilnehmer gegenüber unserer Zeitung anderslautende Bedenken. "Sowohl für den Sport- als auch für den Kongressbereich können die Architektur wie auch die Ausstattung als hochwertig bezeichnet werden. Verabschiedet wurde sich aus Kostengründen jedoch von der Idee rollbare Tribünen im Steigerwaldstadion einzusetzen.

Leitartikel von Matthias Thüsing: Offene Worte im Geheimen

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