400 Gäste folgen Einladung zum Konzert

Worbis.  Seit Jahren gehört das Konzert des Worbiser Gymnasiums zu den Höhepunkten im Advent.

Fast 400 Zuhörer besuchten das Konzert, zu dem das Worbiser Gymnasium eingeladen hatte. Mitgestaltet wurde es unter anderem vom Schulchor.

Fast 400 Zuhörer besuchten das Konzert, zu dem das Worbiser Gymnasium eingeladen hatte. Mitgestaltet wurde es unter anderem vom Schulchor.

Foto: Gregor Mühlhaus

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Das Konzert zum 1. Advent, gestaltet durch die Schüler und Lehrer des Gymnasiums „Marie Curie,“ ist seit fast zweieinhalb Jahrzehnten Bestandteil der vorweihnachtlichen Veranstaltungen im Eichsfeld und erfreut sich großer Beliebtheit. So kamen am Sonntag wieder fast 400 Besucher in die Kirche St. Nikolaus.

Franz Bechmann, der auf der Orgel „In dulci jubilo“ spielte, eröffnete das 90-minütige Konzert. Das Mittelalterensemble Ars Canendi machte weiter mit „Gaudete, Gaudete“ aus dem 16. Jahrhundert, das aus einer finnisch-schwedischen Liedersammlung stammt. Mit dem Motto des Konzerts „Und wieder naht der heilige Stern“ begrüßte der Leiter des Gymnasiums, Bernd Schüler, die Gäste. Er lud ein, ein wenig innezuhalten vor dem Fest. „Sicher sehnen Sie sich danach, dass es eine ruhige Zeit wird, dass die Feiertage bald beginnen und man in der Großfamilie zusammenkommt“, so Schüler. Ein Weihnachtskonzert sei „eine Möglichkeit, sich der Schnelllebigkeit unserer Zeit zu entziehen“, meinte er.

Mit dem finnischen Volkslied „Christus est natus“ von 1582 und der Cantiga „A madre de Jhesu Cristo“ erklangen wieder mittelalterliche Weisen, vorgetragen von Ars Canendi. Das Märchen vom kleinen Stern und der Engelmusik trug Natalie Büschleb vor. Der Chor „Art of Melody“, der unter Leitung von Martin Heddergott stand, dem auch die musikalische Gesamtleitung des Konzerts oblag, machte mit den Titeln „Love is Christmas“ und „Hail Holy Queen“ weiter. Mit „Es kommt ein Schiff geladen“ aus dem Elsass, das aus dem 15. Jahrhundert überliefert ist, hatte der Schulchor seinen ersten Auftritt. Dann erzählte Natalie Büschleb die Geschichte vom kleinen Stern weiter.

Die Lehrer hatten mit den Liedern „Macht auf die Tor“ und „Wieder naht der heilige Stern“ ihren Auftritt, für den sie großen Applaus erhielten. Ehemalige Schüler zeigten, welch musikalisches Talent in ihnen steckt. So präsentierte der Absolventenchor unter Leitung von Barbara Klinzing zwei deutsche Weihnachtslieder. Zum Schluss wandte sich Kaplan Johannes Kienemund an die Besucher und sprach von der Musik als der Sprache des Herzens. „Die Sprache des Herzens ist uns heute näher gebracht worden. Bleiben Sie sehnsuchtsvoll, hoffnungsvoll und warten Sie, warten Sie auf die Ankunft des Herrn“, so der Pfarrer, der dann den Segen sprach. Mit dem großen Finale und dem Lied „Wunder gescheh ´n“ verabschiedeten sich alle Akteure.

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