Apfeltag auf der Streuobstwiese bei Breitenworbis

Breitenworbis.  Vortrag und Sortenbestimmung.

Pomologe Ingo Rintisch aus Herbsleben wird zum Apfeltag die Sorten von mitgebrachten Äpfeln bestimmen.

Pomologe Ingo Rintisch aus Herbsleben wird zum Apfeltag die Sorten von mitgebrachten Äpfeln bestimmen.

Foto: Dirk Bernkopf / Archiv

Äpfel pflücken, Bäume beschneiden, Wiesen mähen. Die Möglichkeiten, sich für Streuobstwiesen einzusetzen, sind so vielfältig wie die Wiesen selbst. Viele Streuobstwiesen sind in der Vergangenheit unrentabel geworden und wurden oft entfernt. So verschwanden auch viele alte Sorten. Der Ortsverband Obereichsfeld des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) will diesem Trend entgegenwirken und ein Zeichen für Nachhaltigkeit, Arten- und Biotopschutz setzen, indem er den Erhalt von Streuobstwiesen unterstützt.

In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung laden die Naturschützer am Samstag, 19. September, auf eine Streuobstwiese zum Apfeltag ein. Der Pomologe Ingo Rintisch konnte gewonnen werden, einen Vortrag zum Thema „Die Artenvielfalt einer Streuobstwiese“ zu halten. Außerdem haben die Gäste Gelegenheit, mitgebrachte Äpfel bestimmen zu lassen. Für die Bestimmung werden drei Äpfel pro Sorte gebraucht.

Die Streuobstwiese, auf der der Apfeltag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr stattfindet, liegt bei Breitenworbis, Ascheröder Straße 5 (K 209). Genügend Stühle sind vorhanden, teilt der Nabu Obereichsfeld mit. Es werden Apfelsaft und Kaffee ausgeschenkt. Während der Veranstaltung gilt es, den Hygieneschutz einzuhalten. Rückfragen bitte an Andreas Steinert, Telefonnummer: 036083 / 500 22.

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