Breitenworbiser Schüler überraschen die Tafel

Breitenworbis.  Rund 50 Päckchen haben die Breitenworbiser Regelschüler für die Tafel gepackt, um Bedürftigen eine Freude zu bereiten.

Breitenworbiser Regelschüler unterstützen die Tafel zu Weihnachten mit einer Päckchenaktion.

Breitenworbiser Regelschüler unterstützen die Tafel zu Weihnachten mit einer Päckchenaktion.

Foto: Sigrid Aschoff

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Spiele, Bücher, Plüschtiere und noch viele Dinge mehr, über die sich Kinder und junge Leute freuen, türmen sich auf den Sofas. Es herrscht geschäftiges Treiben, denn rund 50 Päckchen sollen gepackt werden. Sie sind für die Tafel bestimmt. Bedürftigen, insbesondere Kindern, wollen die Schüler der Breitenworbiser Regelschule und ihre Unterstützer eine Freude zum Weihnachtsfest bereiten.

„Dass so viele Geschenke zusammengekommen sind, das berührt uns. Wir mussten gar nicht bitten, Schüler und Eltern waren gleich dabei“, sagen Schulsozialarbeiterin Kerstin Hoffmann und die Jugendkoordinatorin der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Wipperaue, Franziska Huke, die sich um den Jugendclub kümmert. Felix, Philipp, Kasjan, Amy, Finn und die anderen Mädchen und Jungen packen derweil fleißig weiter und haben dabei Zeit, sich zu unterhalten.

Die beiden Frauen arbeiten nicht nur bei dieser Aktion eng zusammen, sondern auch beim Schülerclub, der einmal in der Woche seine Türen öffnet. Ab kommendem Jahr soll das dann sogar an zwei Tagen passieren. Gerade den Jüngeren, die noch nicht in den Jugendclub gehen, können hier zusammen mit anderen ihre Freizeit verbringen – statt allein zu Hause am Computer zu sitzen oder zu zocken. Gemacht wird, was Spaß macht und gewollt ist. Doch sehen es die Mitarbeiterinnen der Villa Lampe auch gern, wenn man sich gerade wie jetzt sozial engagiert oder präventive Themen angeht. „Hier wachsen die neuen Ehrenamtlichen heran“, meint Franziska Huke mit einem Augenzwinkern. Und die Schüler, die aus den Orten der VG kommen, scheinen die Angebote auch gern zu nutzen. Zusammen hat man zum Beispiel am Breitenworbiser Weihnachtsmarkt teilgenommen, eine Mülleinsammelaktion gestartet, aber auch schon ein perfektes Dinner initiiert und die VG erkundet. Kerstin Hoffmann und Franziska Huke haben natürlich auch stets ein offenes Ohr, wenn es einmal Sorgen und Nöte gibt.

Auch in der Schule selbst trägt die Arbeit der Schulsozialarbeiterin Früchte, wissen die Kinder und Jugendlichen, dass sie eine Ansprechpartnerin haben, der sie sich anvertrauen können, beispielsweise wenn es um Mobbing geht. „Soziale Kompetenz wird gestärkt“, sagt Kerstin Hoffmann.

Für nächstes Jahr haben Jugend- und Schülerclub auch Pläne geschmiedet. Dann soll es unter anderem ein Kinder- und Spielfest geben, bei dem man die Arbeit den Eltern vorstellen will.

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