Die letzte Reise der Eichsfelder Weihnachtsbäume

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Heiligenstädter Wehr sammelt ausgediente Bäume ein. Ähnliche Aktionen sind auch in Rustenfelde, Arenshausen und Kirchworbis geplant.

Helfer der Feuerwehr Heiligenstadt haben am Wochenende zusammen mit den Pfadfindern der Gemeinde St. Aegidien die ausgedienten Weihnachtsbäume im Stadtgebiet eingesammelt.

Helfer der Feuerwehr Heiligenstadt haben am Wochenende zusammen mit den Pfadfindern der Gemeinde St. Aegidien die ausgedienten Weihnachtsbäume im Stadtgebiet eingesammelt.

Foto: Feuerwehr Heiligenstadt

Eichsfeld. Am Wochenende nutzen viele Heiligenstädter das Angebot der Feuerwehr sowie der Pfadfinder der Gemeinde St. Aegidien, sich um ihre ausgedienten Weihnachtsbäume zu kümmern. Zahlenmäßig blieb die fast schon zur Tradition gewordene Weihnachtsbaumaktion in diesem Jahr aber deutlich hinter den vergangenen Jahren, heißt es von der Heiligenstädter Wehr.

An 18 Stellen im Stadtgebiet standen am Samstagvormittag Helfer der Feuerwehr Heiligenstadt bereit, um die Weihnachtsbäume entgegenzunehmen. Zusammen mit den Pfandfindern der Gemeinde St.
Aegidien wurden somit insgesamt 27 Stationen betreut.

Normalerweise ziehen die Jugendfeuerwehrmitglieder mit einem Betreuer durch die Straßen und sammeln die Bäume ein. Coronabedingt galt es auch bei der Weihnachtsbaumaktion Kontakte zu vermeiden, deshalb wurden die Sammelstellen entweder von einzelnen Mitgliedern der Einsatzabteilung oder Jugendfeuerwehrmitgliedern mit ihren Eltern beziehungsweise älteren Geschwistern übernommen.

Weitere Helfer der Einsatzabteilung fuhren die Bäume von den Sammelstellen mit Transportern und Lkw zum Lagerplatz in der Flinsberger Straße. Einige Bürger bedankten sich mit einer kleinen Spende für den kostenlosen Service. Das Geld kommt der Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr zugute.

Ähnliche Aktionen in Rustenfelde, Arenshausen und Kirchworbis

Am kommenden Wochenende werden ähnliche Aktionen in Rustenfelde und Arenshausen durchgeführt. Wie Thomas Siebert, Ortsbrandmeister von Rustenfelde, berichtet, sollen die Bürger ihre Bäume am Samstag, 23. Januar, am Straßenrand vor dem Haus ablegen, um eine kontaktlose Abholung zu gewährleisten. Die beiden Jugendwarte der Feuerwehr werden sie dann einsammeln und zeitnah hinter dem Feuerwehrgerätehaus ordnungsgemäß verbrennen.

"Wer gerne eine Spende für die Jugendfeuerwehr hinterlassen möchte, kann sie neben den Baum ablegen oder dran festbinden", so der Ortsbrandmeister. Normalerweise hatte man die Aktion mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr gemacht, mit ihnen dann den Nachmittag ausklingen lassen.

In Arenshausen werden die Bäume ebenfalls am kommenden Samstag eingesammelt. "Wir haben den glücklichen Umstand, mehrere Geschwisterkinder in der Wehr zu haben. So können wir die Corona-Regeln einhalten. Unsere Jugendwarte haben für die Aktion extra ein Hygienekonzept erstellt", so Ricardo Jecht, stellvertretender Wehrleiter. In Arenshausen werden die Feuerwehrkameraden dann um 9 Uhr mit dem Einsammeln beginnen.

In Kirchworbis soll eine entsprechende Aktion am letzten Januarwochenende stattfinden. Am Samstag, 30. Januar, können die Bürger ihre ausgedienten und abgeschmückten Weihnachtsbäume an den Sammelpunkten im Ort ablegen. Das sollte bis 13 Uhr geschehen, sagt Wehrleiter Christian Eckardt. Zusammen mit Gemeindearbeitern und ein paar Helfern aus der Einsatzabteilung werden die Bäume dann abtransportiert.

"Wir wollen einen direkten Kontakt mit den Bürgern vermeiden, aber ihnen trotzdem die Chance geben, ihre Weihnachtsbäume einfach zu entsorgen", erklärt er. Die Jugendfeuerwehr wird nicht wie gewohnt dabei sein. Die Bürger wurden bereits mit einem Flyer informiert, wo sich die entsprechenden Sammelpunkte befinden. "Generell an den größeren Straßenkreuzungen", so Christian Eckardt.