Elisabeth-Figur nun auch in Helmsdorfer Kirche

Die über 100 Jahre alte Elisabethstatue hat das Bistum Erfurt auf Bitten des Pfarrers der Kirche in Helmsdorf zur Verfügung gestellt.

Die über 100 Jahre alte Elisabethstatue hat das Bistum Erfurt auf Bitten des Pfarrers der Kirche in Helmsdorf zur Verfügung gestellt.

Foto: Anja Schollmeyer

Helmsdorf.  Bistum erfüllt eine Bitte des Pfarrers. Die Heilige, die in Eisenach und Marburg lebte, soll Menschen inspirieren.

Am Ostersonntag war es soweit, im Ostergottesdienst konnte Lisa Schollmeyer zusammen mit Pfarrer Günter Christoph Haase ein kleines Geheimnis lüften. Seit Gründonnerstag befand sich auf der linken Seite vor dem Altarraum der Helmsdorfer St.-Peter-und-Paul-Kirche, auf einem neuen Steinsockel, eine verhüllte Figur. Soviel konnte man erahnen. Für Pfarrer Haase ging wieder ein Wunsch in Erfüllung und alle Anwesenden konnten sich mitfreuen. Es handelt sich um eine über 100 Jahre alte Elisabethstatue, die auf Bitten des Pfarrers das Bistum Erfurt zur Verfügung gestellt hat.

„Ich würde mir wünschen, dass in allen Kirchen die Schutzpatronin unseres Bistums dargestellt ist. Viele Kirchen haben sie schon, aber längst nicht jedes Gotteshaus“, so Pfarrer Haase. Nach der Enthüllung wurde die Statue gesegnet und die Schola unter Leitung von Regina Stiefel sang das Lied mit dem Titel „Wenn das Brot das wir teilen“.

„Möge uns die heilige Elisabeth immer wieder provozieren und motivieren, ihrem Vorbild der tätigen Nächstenliebe und Gottesliebe zu folgen“, so der Pfarrer. Auch in der St.-Nikolaus-Kirche in Zella werde es bald eine Darstellung der Bistumspatronin geben.