Erste Stadt-Garagen in Leinefelde liegen im Plan

Leinefelde  Der Bauausschuss von Leinfelde macht sich ein Bild über die Fortschritte vom Garagen-Bau in der Hertzstraße.

Der Bauausschuss der Stadt Leinefelde-Worbis hat vor seiner Sitzung die neuen Garagen in der Hertzstraße in Augenschein genommen. Mit dabei waren die Ortschaftsbürgermeister Hans-Joachim Köhler aus Wintzingerode, Thomas Rehbein aus Worbis, Martin Moll aus Leinefelde und Michael Apel aus Birkungen (vorne von links).

Der Bauausschuss der Stadt Leinefelde-Worbis hat vor seiner Sitzung die neuen Garagen in der Hertzstraße in Augenschein genommen. Mit dabei waren die Ortschaftsbürgermeister Hans-Joachim Köhler aus Wintzingerode, Thomas Rehbein aus Worbis, Martin Moll aus Leinefelde und Michael Apel aus Birkungen (vorne von links).

Foto: Johanna Braun

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Mit dem baldigen Abriss des Garagenkomplexes in Leinefelde kommt ein gewisses Druckpotenzial auf die Stadt zu, möglichst schnell insgesamt rund 300 neue Garagen – und die vor allem in Wohnungsnähe der Besitzer – zu errichten. Nachdem die Wohnungsbau- und Verwaltungs GmbH (WVL) in der Hertzstraße nun 34 Exemplare gebaut hat, liegen die 70 Garagen der Stadt im weiteren Verlauf der Straße bautechnisch auch im Plan.

Bei einer Baustellenbegehung machten sich Vertreter des Bauausschusses der Einheitsstadt am Dienstagnachmittag ein Bild vom Baufortschritt. Im Vergleich zu denen der WVL seien die der Stadt deutlich massiver und größer, erklärte Bauamtsleiter Stefan Nolte. 6,10 Meter lang, 3,50 breit und 2,60 hoch sind die einzelnen Parzellen, die auch mit einem Stromanschluss sowie einem mechanischen Tor versehen werden. „Wer ein elektrisches Tor möchte, muss das selbst aufrüsten. Starkstrom kostet einen Aufpreis“, erklärt Stadtchef Marko Grosa.

Besonderen Wert lege man in der Stadtverwaltung darauf, dass sich die neuen Garagen – wegen der Landesgartenschau und damit die Anwohner nicht auf einen Betonklotz schauen müssen – gut ins Stadtbild einpassen. Deshalb werden die Dächer der Anlage begrünt. Das trägt auch zur Entwässerung des Komplexes bei. Ebenso wie das Betonpflaster auf den Freiflächen. Zusätzlich sollen Buchen und Birken rund um das Areal gepflanzt werden. In den Zwischenräumen könnten sich die Stadtvertreter Sitzgelegenheiten oder gar Grillplätze vorstellen, wenn es eine funktionierende Garagengemeinschaft gibt und diese das wünscht.

Für die Vergabe ist kein Losverfahren mehr geplant. Vielmehr will das die Stadt dem Garagenvorstand überlassen, der eine gerechte Entscheidung treffen möge. Bis Ende 2020 sollen die alten Garagen abgerissen werden. Im Plan der Stadt sind aktuell 180 neue am Vorm Pfaffenstiege, auch weitere Flächen werden geprüft. Die WVL wird 24 weitere in der Konrad-Martin-Straße errichten.

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