Geismar will Betroffenen nach dem Großbrand am Wochenende im Eichsfeld schnell helfen

Silvana Tismer
Mehrere Feuerwehren kämpften in der Nacht zum Samstag gegen ein Großfeuer in Geismar.

Mehrere Feuerwehren kämpften in der Nacht zum Samstag gegen ein Großfeuer in Geismar.

Foto: Eckhard Jüngel

Geismar.  Die Gemeinde Geismar und ihr Bürgermeister richten ein Spendenkonto ein. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht klar. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.

Ungebrochen hoch ist nach dem verheerenden Großbrand in der Nacht zum Samstag die Hilfsbereitschaft in Geismar. Ein Wohnhaus und eine Scheune waren niedergebrannt. Rund 120 Feuerwehrleute konnten die Nachbarhäuser halten.

Um den Geschädigten zu helfen, hat die Gemeinde Geismar bei der Kreissparkasse Eichsfeld ein Spendenkonto eingerichtet. Nicht nur die Bewohner des Brandhauses, auch die Nachbarn mussten zunächst Unterschlupf bei Familien und Freunden suchen. „Wir wollten schnell handeln“, sagt Bürgermeister Martin Kozber (CDU). Die Zeit sei so schnelllebig, dass man auch schnell reagieren musste, ehe der Brand wieder in Vergessenheit gerät.

Im Dorf sei man sehr froh, dass die Feuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf weitere Häuser verhindert haben. „Ich würde mich freuen, wenn sich diese Erleichterung und die Hilfsbereitschaft auch auf dem Spendenkonto wiederfinden“, sagt Kozber. Es gehe dabei keinesfalls um hohe Summen. „Je nachdem, wie viel man kann und will. Jeder einzelne Euro hilft.“ In den sozialen Netzwerken wird der Spendenaufruf schon fleißig geteilt, was das Dorfoberhaupt besonders freut.

Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe sind noch nicht abgeschlossen. Das bestätigte auf Nachfrage auch der Chef der Nordthüringer Kriminalpolizei, Detlef Grabs.

Spendenkonto: DE22 8205 7070 0106 0336 11