Gideon Haut ist Vorstandsmitglied der Storm-Gesellschaft

Heiligenstadt  Einstimmige Wahl ins Präsidium auf der Jahrestagung 2019 in Husum. Jüngeres Publikum soll künftig angesprochen werden

Claudia Berg und Gideon Haut in Husum. Eine Ausstellung mit Radierungen der Künstlerin aus Halle wurde 2017 im Heiligenstädter Stormmuseum gezeigt.

Claudia Berg und Gideon Haut in Husum. Eine Ausstellung mit Radierungen der Künstlerin aus Halle wurde 2017 im Heiligenstädter Stormmuseum gezeigt.

Foto: Bjarne Albertsen

„Für die nächsten Jahre wird es die Aufgabe der Theodor-Storm-Gesellschaft wie der Storm-Museen sein, das Publikum zu verjüngen, weiterhin hochwertige Ausstellungen anzubieten, neue Forschungen über Storm anzuregen und gelebte Traditionen zu bewahren, aber auch zu kommentieren, um daraus neue Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen.“ Auf diese gemeinsamen Vorhaben verweist Gideon Haut, der Leiter des Heiligenstädter Literaturmuseums „Theodor Storm“, nach seiner Rückkehr von der Jahrestagung 2019 der Theodor-Storm-Gesellschaft in Husum.

Seine einstimmige Wahl in den Vorstand vor wenigen Tagen betrachtet Gideon Haut als eine große Ehre. Und er freut sich auf die fortdauernde enge Zusammenarbeit mit den Husumer Kollegen. Gegründet im Jahr 1948, zählt die Storm-Gesellschaft 1150 Mitglieder in aller Welt und gehört zu den größten literarischen Vereinigungen Deutschlands.

Nachfolger von Regina Fasold auch im Ehrenamt

Von Abschied und Neubeginn steht auf ihrer Homepage zu lesen, ist doch Gideon Haut nicht nur als Museumsleiter der Nachfolger von Regina Fasold, die sich im Ruhestand befindet, sondern ist ebenso deren Nachfolger im Ehrenamt. Sechzehn Jahre lang gehörte die ehemalige Leiterin des Heiligenstädter Literaturmuseums als Beisitzerin dem Präsidium an.

Gideon Haut verweist darauf, dass beide Storm-Häuser, in Husum und in Heiligenstadt, bereits seit 1988 in stetem Kontakt stehen und vom gegenseitigen Austausch profitieren. Aus der grauen Stadt am Meer, wie der Kreisrichter und Dichter seine Stadt nannte, von der diesjährigen Storm-Tagung ins Eichsfeld zurückgekehrt, berichtete er: „Bestes Beispiel dieser produktiven Kooperation ist die in Husum eröffnete Sonderausstellung mit Bildern der Hallenser Künstlerin Claudia Berg. Ihre Radierungen waren 2017 in Heiligenstadt zu sehen.“

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