Hanstein-Weihnachtsmarkt erstmals in Regie der Ritterschaft

Bornhagen.  Handwerk, Märchen und 147 Hauskrippen beim mittelalterlichen Weihnachtsmarkt auf Burg Hanstein.

Bereits am Vortag des ersten Advents fanden hunderte Gäste den Weg zur Burg Hanstein, um sich beim mittelalterlichen Weihnachtsmarkt umzusehen, Schmiedehandwerk zu sehen, an Ständen zu stöbern und 147 Krippen im Rittersaal zu bewundern. Nikolaus und Knecht Ruprecht sorgten für Freude bei den Kindern.

Bereits am Vortag des ersten Advents fanden hunderte Gäste den Weg zur Burg Hanstein, um sich beim mittelalterlichen Weihnachtsmarkt umzusehen, Schmiedehandwerk zu sehen, an Ständen zu stöbern und 147 Krippen im Rittersaal zu bewundern. Nikolaus und Knecht Ruprecht sorgten für Freude bei den Kindern.

Foto: Silvana Tismer

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Für die Eichsfelder Ritterschaft ist es eine gelungene Premiere. Erstmals hat sie die Organisation des mittelalterlichen Weihnachtsmarkes auf der Burg Hanstein übernommen, der traditionell am ersten Adventswochenende stattfindet. Rocco Funke hatte den Hut aufbekommen, die Gemeinde Bornhagen als Veranstalter zu unterstützen. Bislang hatte der Heimatverein den Markt organisiert, aber jetzt aus Zeitgründen einen Nachfolger für die Vorbereitung gesucht. Nur wenige Wochen waren Zeit, nach Händlern zu suchen, Akteure zu finden und für das leibliche Wohl der Gäste Sorge zu tragen.

Es ist gelungen. Schon am Samstag war auf dem großen Parkplatz nur mit Mühe ein freier Platz zu finden, fast bis in den Wald hinauf standen die Autos Tür an Tür. Und nicht nur auf dem Burghof und im Inneren des Hansteins gab es Stände, sondern auf dem ganzen Burggelände. Begeistert sahen die Besucher bei echtem Schmiedehandwerk zu, während sich die kleinen Gäste beim Bogenschießen ausprobieren konnten. Die Auswahl an Getränken reichte bis zum Holunderglühwein und Punsch. Und zwischen dem ganzen Treiben ließ Knecht Ruprecht immer wieder die Glocke erklingen, um dem Nikolaus Bahn zu bereiten, der für jedes Kind eine Süßigkeit aus dem großen Jutesack zog.

Anheimelnd ging es im Inneren der Burg zu. Bereits im unteren Rittersaal prasselte ein gemütliches Kaminfeuer, währenddessen sich die Gäste an Ständen mit Schmuck, weihnachtlicher Deko und Herrnhuter Sternen umsehen konnten. Im oberen Rittersaal tanzten ebenso Flammen im Kamin. Dort hatte Krippenvater Wigbert Nolte mit seinem Team knapp vier Wochen lang die große Hauskrippenausstellung aufgebaut. Rund um den großen Weihnachtsbaum gab es 147 Darstellungen der Heiligen Nacht zu bewundern, auch die Rimbacher Kirchenkrippe ist mit dabei. Über der zauberhaft illuminierten Burg leuchte auf dem Südturm dazu noch ein großer Weihnachtsstern.

Für die Kinder wiederum sorgten Märchenerzähler für Abwechslung. Klaus Röhrig, Junker Christoph und Günter Liebergesell teilten sich in diese schöne Aufgabe, ein Lächeln auf die Kindergesichter zu zaubern. Eine Feuershow auf dem Burggelände rundete den Samstag ab, während der Duft gebrannter Mandeln und von Hexenzwirn über den Feuerkörben waberte. In der Heimatstube gab es wie gewohnt Kaffee und Kuchen. Doch eine Sache gefiel Rocco Funke selbst nicht, worüber er sich sogar richtig ärgerte: Es war ihm aufgrund der Kürze der Zeit nicht mehr gelungen, Spielleute zu engagieren, die mit ihren Sackpfeifen den Markt perfekt gemacht hätten. „Nächstes Jahr wird das nicht fehlen“, kündigte er an.

Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt und die Krippenausstellung sind noch am ersten Adventssonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.