Junge Jäger meistern erfolgreich das „Grüne Abitur“

Prüfer Hartmut Scharfberg, Lukas Sauerland, Fabian Fischer, Oliver Sommerfeld, Robin Rautenberg,Lea Sue Fuhlroth, Thomas Loth, Nils Weinrich, Winfried Rudolph und Stefan Frank sowie die Prüfer Elger Kohlstedt und Kurt Schuchardt (von links) nach der Übergabe der Urkunden.

Prüfer Hartmut Scharfberg, Lukas Sauerland, Fabian Fischer, Oliver Sommerfeld, Robin Rautenberg,Lea Sue Fuhlroth, Thomas Loth, Nils Weinrich, Winfried Rudolph und Stefan Frank sowie die Prüfer Elger Kohlstedt und Kurt Schuchardt (von links) nach der Übergabe der Urkunden.

Foto: Detlev Diekmann

Worbis.  Die nächste Ausbildung der Jägerschaft Worbis startet am Sonntag, 25. Juli. Interessenten können sich noch melden.

„Es war bestimmt nicht einfach. Auch Corona behinderte den zeitgerechten Abschluss des Jägerlehrgangs 2020/21 und er endete dennoch mit großem Erfolg“, sagt Rosemarie Bötticher, Vorsitzende der Jägerschaft Worbis. Neun Jungjäger – eine Frau und acht Männer – nahmen jetzt stolz ihre Urkunden für die bestandene Prüfung entgegen. Die Jägerschaft Worbis habe schon viele Jahre die Ausbildungslizenz. Ein erfahrenes Ausbilderteam unter der Leitung von Detlev Dieckmann vermittelt Wissen, Kenntnisse und Erfahrungen. Das Ausbildungsprogramm umfasst mindestens 130 Theoriestunden und einen praxisbezogenen Teil von mindestens 60 Stunden. Für die die Schießausbildung sind extra Stunden zu absolvieren.

Die Fachgebiete der Ausbildung sind die Jagdwaffenkunde, das Waffenrecht, Wildarten, Wildschutz, Landnutzung, Schadensverhütung, Jagdbetrieb, Hege, Brauchtum, Recht, Jagdrecht, Forstrecht, Umweltschutz, Tierschutz, Naturschutz, Lebensmittel- und Tierseuchenrecht und die Wildbrethygiene. Die Prüfungen in den Fachgebieten, welche in Form eines schriftlichen und mündlichen Examens und einer praktischen Schießprüfung absolviert wurden, zeigten gute bis sehr gute Ergebnisse.

„Wir wissen aber, die Jagd ist Handwerk. Neben dem Wissen gehören praktische Erfahrung und handwerkliches Geschick dazu. Wenn man so will, das Aussehen eines Wildschweines kann man sich am Bild einprägen, seine Verhaltensweisen muss man ihm in der Natur ablauschen. Dazu bedarf es erfahrener Jäger, die unserem Nachwuchs zur Seite stehen“, sagt Rosemarie Bötticher, die den Nachwuchs in den Revieren begrüßt und sich zudem wünscht, dass die Jungjäger zu jagdlichen Einsätzen eingeladen werden. „Sie werden uns helfen, unsere Ziele zu verwirklichen und unser Werk und das jagdliche Brauchtum fortzuführen.“

Wer sich für die Ausbildung zum Jäger interessiert, ist am Sonntag, 25. Juli, von 16 bis 17 Uhr in das Hotel „Drei Rosen“ in Worbis eingeladen.