Kirmes-Festumzug in Beuren

Beuren  Spielplatz, Party-Parzelle und Rammstein als Konzertwunsch sind Themen – auch Bär und Hammel dürfen dabei nicht fehlen.

Der traditionelle Kirmesbär durfte beim Festumzug am Montagmittag nicht fehlen.  

Der traditionelle Kirmesbär durfte beim Festumzug am Montagmittag nicht fehlen.  

Foto: Antonia Pfaff

Bei herrlichem Sonnenschein versammeln sich etliche Beuersche an der Straße. Sie plaudern miteinander und blicken gespannt die Straße hinauf. Denn in wenigen Minuten startet der traditionelle Umzug zum Kirchweihfest.

An der Spitze fahren die Blaskapelle, die Platzmeisterkutsche und der Pfarrer der Gemeinde. Und dann folgen auch direkt vier Themenwagen, die sich auf das Leben rund um Beuren beziehen.

Es beginnt mit dem Spielplatz im neuen Wohngebiet. Denn dieser sei erst kürzlich offiziell eingeweiht worden, erzählt der 1. Platzmeister Jonas Kuna. Der neue abenteuerversprechende Platz wurde auch in klein nachgebaut und auf einem dekorierten Wagen präsentiert. Doch Jonas Kuna lächelt. Denn der Spielplatz ist in schwarz-gelb gestaltet, allerdings wohne dort wohl ein Bayern-München-Fan, der mit dieser schwarz-gelben Farbkombination so seine Schwierigkeiten habe.

Der Losewagen fungiert auch gleichzeitig als Mallorca-Partywagen. Denn dieser ist bunt geschmückt und versprüht ein sommerliches Flair. Dazu erzählt Jonas Kuna, dass einige junge Leute sich eine Parzelle in der Kleingartenanlage gekauft hätten. „Und dort wird wohl immer ordentlich getrunken“, meint er. Und in Anlehnung an Mallorca, haben sie diesen Bereich als „Schinkenstraße“ getauft. Mit entsprechenden Sprüchen und Schildern ist der Wagen der jungen Männer auch dekoriert und verziert.

Natürlich spielt auch eine Sehenswürdigkeit von Beuren eine Rolle: die Burg Scharfenstein. Im Fokus steht dabei aber eher der Vorplatz, der für Konzerte genutzt wird. In Extremo und Christina Stürmen gaben sich bereits die Ehre. Und wenn es nach den Beuerschen geht, tritt dort bald Rammstein auf. Wer beim Umzug am Montagmittag genau hinschaut, der kann auch Christina Stürmer mit einem Bodyguard unter den Gästen erkennen – zumindest auf den zweiten Blick.

Der letzte Wagen widmet sich den Vereinen, die in diesem Jahr einen besonderen Geburtstag feiern. Sie alle bekommen ein Stück vom großen Kuchen ab, den sie herumfahren. Zum traditionellen Umzug gehört natürlich auch der Hammel, als Wappentier, der aber nur durch den Ort gefahren wird. Ebenfalls zur Tradition gehört der durch die Kirmesburschen dargestellte Kirmesbär, der an einer Kette mit seinem „Pfleger“ durch den Ort geführt wird.

Jonas Kuna zieht eine erste Bilanz und freut sich, dass sie zwei neue Mitglieder – Leon Haase und Silvan Kuna – aufgenommen haben und nun 14 Mitglieder seien. Doch einer von ihnen, Konstantin Göbel, sei derzeit im Ausland. „Wir haben ihn aber teilhaben lassen“, erzählt der Platzmeister. Ansonsten sei es eine tolle Stimmung gewesen, wobei weniger Gäste gekommen waren. Aber vielleicht sei das auch dem Fakt geschuldet, dass in mehreren Orten Kirchweihfest gefeiert wurde.

Samstag, 26. Oktober, 17 Uhr, ist Kirmesbeerdigung am Beuertor und ab 20 Uhr Tanz mit den „Blechbuben“ und Abschluss der Kirmes

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