Leinefelde empfängt Mühlhausen

Eichsfeld  Fußball-Landesklasse: GW Siemerode zu Gast in Gispersleben. SV Wüstheuterode reist zum starken SV Altengottern

In der Fußball-Landesklassen-Staffel 2 steht für den SC Leinefelde (weiß) das Duell gegen den FC Union Mühlhausen an.

In der Fußball-Landesklassen-Staffel 2 steht für den SC Leinefelde (weiß) das Duell gegen den FC Union Mühlhausen an.

Foto: Eckhard Jüngel

Das ist aus Sicht der drei Eichsfelder Mannschaften in der Fußball-Landesklassen-Staffel 2 ein attraktiver Spieltag: In der 6. Runde der laufenden Serie stehen für den SV Grün-Weiß Siemerode, den SC Leinefelde sowie den SV Germania Wüstheuterode spannende Aufgaben an. Die Leinefelder empfangen am morgigen Sonntag, 22. September, den FC Union Mühlhausen, für den Tabellenzweiten aus Siemerode geht die Reise zum Aufsteiger TSV Motor Gispersleben. Die Germania aus Wüstheuterode stellt sich am Sonntag beim starken SV Altengottern vor.

SC Leinefelde – FC Union Mühlhausen (So., 13 Uhr). Mit der kämpferischen Attitüde – beim jüngsten 2:2 bei der SG DJK Struth/Diedorf holten die Leinefelder zweimal einen Rückstand auf – war SC-Trainer Steven Geller durchaus zufrieden. Nun soll gegen die gut aus den Startlöchern gekommenen Mühlhäuser im Idealfall auch die spielerische Komponente verbessert werden, um im dritten Saisonheimspiel den Platz zum zweiten Mal als Sieger verlassen zu können. „Wir haben das Potenzial. Ich hoffe, wir bringen das auf den Platz, was wir im Training zeigen“, erklärt Geller. Dominik Dahlke(berufsbedingt), Jahn Männecke (verletzt), Julius Braun (Urlaub) und Marius Bauer (Nieren-OP) fallen aus, dafür ist der zuletzt gesperrte Rick Küntzelmann wieder einsatzbereit.

TSV Motor Gispersleben – SV Grün-Weiß Siemerode (So., 15 Uhr). Die Siemeröder haben einen beeindruckenden Start hingelegt. Mit zehn Punkten aus vier Spielen belegen sie den zweiten Rang und könnten, wenn aus Sicht der Grün-Weißen alles ideal läuft, am Sonntag sogar den Platz an der Sonne erklimmen. „Wir wollen oben dran bleiben und drei Punkte mitnehmen, und das hat die Mannschaft ach drauf“, erklärt Spielertrainer Karsten Wellmann. Die Balance bei den Siemerödern, die in der 3. Runde des Landespokals am Sonntag, 13. Oktober, den Drittligisten FC Carl Zeiss Jena empfangen werden, stimmt. 15 Treffern stehen erst zwei Gegentore gegenüber. „Wir brauchen zwar immer ein bisschen, aber dann läuft es“, freut sich Wellmann, der jedoch auch warnt: „In der vergangenen Saison hatten wir auch zehn Punkte nach vier Spielen, und dann kam ein kleiner Bruch.“ Das soll bei Neuling Gispersleben, der am ersten Spieltag ein 3:3 in Wüstheuterode holte, nicht passieren. Sandro Menge wird nach seiner roten Karte gegen An der Lache Erfurt (6:1) gesperrt fehlen, und Cristian Todericiu ist im Urlaub.

SV Altengottern – SV Germania Wüstheuterode (So., 15 Uhr). „Das wird ein richtiges Brett“, ahnt Wüstheuterodes Spielertrainer André Thüne vor der hohen Auswärtshürde in Altengottern. Der Aufsteiger, der zuletzt in Büßleben mit 4:0 gewann, sei alles, aber kein normaler Neuling, unterstreicht Thüne: „Die werden wohl um die Plätze eins bis drei mitspielen.“ Als chancenlos sieht der Routinier seine Mannen, die mit bisher acht Zählern auch anständig in die Serie gekommen sind, aber keineswegs: „Wir haben bisher nur in einem Spiel eine etwas schwächere Leistung geboten, aber auch beim 2:2 gegen Sondershausen II nicht verloren.“

Mit den ansprechenden Auftritten will die Germania auch in Alterngottern weitermachen, um den Dritten eventuell zu überraschen. „Wir werden versuchen, einen Zähler mitzunehmen. Das wäre ein goldener Zusatzpunkt“, kündigt Thüne an.

Was die Aufgabe am Sonntag so schwer mache, sei die „gute Mischung“, die der Kontrahent auf den Rasen bringen könne. „Altengottern ist technisch gut, kann aber auch körperlich sehr robust dagegenhalten“, weiß Thüne. Doch die Germania müsse nicht in Ehrfurcht erstarren, sondern habe auch selber einiges auf dem Kasten, versichert der Germania-Trainer: „Wir haben keine Angst.“

Ob Dominik Frommer auflaufen kann, ist noch ungewiss. Thüne ist diesbezüglich aber zuversichtlich. Mit Moritz Raabe, Linus Menge sowie Moritz Anhalt werden jedoch drei Nachwuchsakteure passen müssen.

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