„Monsterwindrad“ in der Kritik

Wipperdorf  CDU-Politiker Egon Primas mahnt Folgen für Natur, Akzeptanz und Tourismus an

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An dem jüngst bei Wipperdorf im Landkreis Nordhausen fertiggestellten und 238 Meter hohen Windrad zeigt sich aus der Sicht von Egon Primas „der ganze Größenwahn der Windkraftlobby und ihrer politischen Unterstützer im linksgrünen Raum“. Das erklärte der Südharzer CDU-Kreistagspolitiker und Landtagsabgeordnete jetzt in einer Pressemitteilung. „Das Monsterwindrad schreit zum Himmel und lässt Anwohner und Gäste der Region erschaudern“, meint er.

Natur- und Artenschutz, Gesundheitsrisiken, Abstandskriterien, Leitungsausbau, wachsende Energiekosten: All das ­seien die Sorgenthemen des Windkraftausbaus, die den Thüringern in der Seele brennen. „Niemand kann Zweifel daran haben, dass die alternative Energieerzeugung mit solchen Projekten nun völlig die Akzeptanz in der Region verliert“, mahnt Egon Primas, der in Obergebra wohnt.

Das aufkeimende Pflänzchen Tourismus sieht er ebenso in Gefahr. „Derart abstoßende Eingriffe auf Kosten unserer Landschaft und Heimat dürfen sich nicht wiederholen“, sagt er. Stoppe man nicht den „ungebremsten Windwahn“, zerstöre man „Anmut und Schönheit unseres Landes“.

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