Reggae-Pans und illuminierte Trommeln in Dingelstädt zu erleben

Dingelstädt  Band trifft Housemusik: Bei zweiter Beachparty in Dingelstädt feiern Partygänger im Freibad ausgelassen bis 3 Uhr morgens.

Zur nunmehr zweiten Beachparty im Dingelstädter Freibad.

Zur nunmehr zweiten Beachparty im Dingelstädter Freibad.

Foto: Gregor Mühlhaus

Nach der Premiere im vorigen Jahr ging am Samstagabend die nunmehr zweite Beachparty im Dingelstädter Freibad über die Bühne. Wieder hatten die Veranstalter ein überdimensionales Iglu – einen Air-Dom – aufgebaut, diesmal jedoch nicht mit integrierter Cocktaillounge, sondern als Ort zum Plaudern und Trinken.

Als sich der Platz mit feierwilligen Gästen gänzlich gefüllt hatte, war es mittlerweile dunkel geworden. Vorerst legte der Housemusiker DJ Marvin König auf und heizte die Stimmung an, bevor sich die Musiker der Band Swagger aus Weimar ins Zeug legten. Nicht ohne Grund stand der Abend unter dem Motto „Band trifft Housemusik“, was bei vielen Partygängern im wahrsten Sinne des Wortes auf offene Ohren stieß. Als Swagger dann loslegte, waren die zumeist jungen Leute außer Rand und Band.

„Bei so einer Beachparty ist immer was los und man trifft nette Leute. Außerdem ist die Musik echt gut, die Jungs aus Weimar machen absolut Stimmung“, schwärmte Anja Siegel aus Hamm in Nordrhein Westfalen, die mit fünf Freundinnen aus dem Eichsfeld unterwegs war. Was Swagger bot, war mehr als gut. Die Musiker wechselten immer wieder ihre Outfits und boten nicht nur angesagte Klänge, sondern auch was fürs Auge. So trat Sänger Andreas Thews bei Titeln der Gruppe Ramstein im langen schwarzen Ledermantel auf und trug sogar eine Ramstein-Maske. Beim Hip-Hop-Medley präsentierten sich die Künstler in typischen Reggae-Pans samt Basecaps. Wie es zu einer Beachparty gehört, spielte Schlagzeuger Tobias Loch zu karibischen Klängen Conga, eine einfellige Fasstrommel aus Afrika und Lateinamerika. Auch Gitarrist Michel Bloßfeld gab alles und schlug ein ums andere Mal energiegeladene Gitarrensoli an. „Die Leute im Eichsfeld gehen richtig gut ab. Wir kommen gerne hierher und spielen“, beteuerte der Musiker.

Die Gäste an den Stehtischen machten es sich bei Longdrinks gemütlich. Als die Jungs von der Band dann Knicklichter in die Massen warfen, kam noch mehr Stimmung auf. So auch beim „Malle-Medley“ und dem Ohrwurm „Jonny Depp“, wo Sänger Andreas Thews zu einer Sitz-La-Ola einlud. Gegen Mitternacht betätigten sich Keyboarder Markus Scheler und Andy Thews dann zum Titel „Blah, Blah, Blah“ an illuminierten Trommeln, von deren Fell Wasser im Lichtschein in die Höhe spritzte.

Zwischendurch legte der Housemusiker immer wieder die besten Charts als Remix verpackt auf. „Voriges Jahr waren wir schon hier. Da hat Swagger auch gespielt. Heute sind wir eine ganze Clique. Eine Party in einem Freibad ist irgendwie etwas Besonderes“, meinten Jenny Hübenthal und Theresa Kraushaar. In der Nacht gegen 3 Uhr ging die Party zu Ende.

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