„Spannender hätte es nicht zugehen können“

Eichsfeld  Laufserie „Neunspringer Eichsfeldcup“ mit mehr Teilnehmern als in den Vorjahren. Viele Entscheidungen fallen erst im Abschlussrennen

U12-Altersklassensieger: Amelie Herche (links) und Salomon Hildebrandt.

U12-Altersklassensieger: Amelie Herche (links) und Salomon Hildebrandt.

Foto: Egbert Husstedt

Neun Rennen hat die Laufserie „Neunspringer Eichsfeldcup“ in diesem Jahr umfasst. Und die Resonanz war sehr erfreulich: Mit insgesamt 3085 weiblichen und männlichen Athleten war die Beteiligung wesentlich höher als in den vergangenen Jahren. 2018 standen in der Abschluss-Statistik 2806 Teilnehmer, zwölf Monate zuvor 2730. Dieses stetige Wachstum freut den Organisator Raimund Arand.

„Auch in diesem Jahr ist der Neunspringer Eichsfeldcup wieder sehr gut angenommen worden“, berichtet Arand. Die bereits 24. Auflage der Laufserie lockte nicht nur die Ausdauerathleten aus dem Eichsfeld an, sondern auch welche aus dem Mühlhäuser Raum. Auch zahlreiche Sportler aus Göttingen oder aus dem hessischen Kassel nutzten die Gelegenheit, ihre Form und Fitness im Rahmen der Veranstaltungen, die von Januar bis September liefen, zu überprüfen.

Nicht nur die Statistik im Erwachsenenbereich sei hervorzuheben, betonte Arand: „Erfreulich ist auch die stetig steigende Zahl bei den Teilnehmern der Altersklassen U10 und U12.“ Und in der U12-Konkurrenz drückten zwei Talente des SV Kraftverkehr Heiligenstadt der Laufserie ihren Stempel auf.

Amelie Herche belegte in dieser Altersklasse den Goldrang im Gesamtklassement vor den beiden Worbiserinnen Clara Beck und Marlena Barthel. Herche gewann stolze neun Läufe innerhalb der Serie, auch den abschließenden Unstrut-Lauf in Dingelstädt.

Bei den Jungen der Klasse U12 sammelte niemand mehr Gesamtzähler als Salomon Hildebrandt. Hildebrandts Erfolg in Dingelstädt über die zwei Kilometer war gleichbedeutend mit seinem fünften Gold im Rahmen des „Neunspringer Eichsfeldcup“. Hinzu kam für ihn noch ein zweiter Rang. Im Gesamtklassement lag der schnelle Kraftverkehr-Youngster damit vor Linus Windolph (Worbis) und Noah Gündner (Hohengandern). „Einzelne Platzierungen in den Altersklassen wurden erst beim letzten Lauf in Dingelstädt entschieden“, berichtete Arand: „Spannender hätte es nicht zugehen können.“

Die Planungen für die 25. Auflage des „Neunspringer Eichsfeldcup“ laufen unterdessen bereits. Möglich, dass die Serie im kommenden Jahr sogar noch mehr Veranstaltungen umfassen wird. Die Verantwortlichen haben einige Bewerbungen erhalten und prüfen diese jetzt. „Es ist möglich, dass es 2020 zwölf Läufe geben wird“, verrät Arand. Vielleicht werden also bei der Jubiläumsauflage der Südeichsfeldlauf in Diedorf, der „Ohmrathon“ in Worbis und der Dingelstädter Kanonenbahnlauf ebenfalls mit dabei sein.

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