Teichfest in Buhla bereitet allen Gästen sehr viel Spaß

Buhla  Auch wenn es um schnelle Zeiten und stolze Triumphe geht, steht das Vergnügen immer im Vordergrund aller Aktivitäten beim 10. Teichfest in Buhla.

Beim Fischerstechen kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz.

Beim Fischerstechen kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz.

Foto: Juvita Weinrich

Strahlender Sonnenschein und die Aussicht auf einen geselligen Nachmittag lockten am Samstag viele Gäste zum Buhlschen Teich, der am Dorfrand zu finden ist. Das mittlerweile 10. Teichfest, organisiert vom Kirmesburschenverein unter Leitung von Peter Kallmeyer, punktete hier vor allem mit reichlich Spaß für Jung und Alt. Während die einen mit Paddel- und Schlauchbooten vergnügt auf dem Wasser ihre Runden drehten, überquerten andere dieses mittels einer Seilbahn, die extra für das Fest aufgebaut worden war. Ortwin Jahn brachte hierbei nicht nur technisches Geschick, sondern auch sichtlich kreativ-praktische Ideen mit ein. Die hatte auch Christopher Wetterau, als er im Vorfeld aus einem alten Fahrrad, leeren Kanistern und Rohrstücken aus Plastik ein Trampelboot zusammenbaute. Stolz präsentierte der 12-jährige Sohn Jordan die Fahrtauglichkeit des außergewöhnlichen schwimmenden Untersatzes. Und sein Vater hatte noch ein Erfolgserlebnis. Gemeinsam mit Loscha Iatsenko gewann er das traditionelle, von Carsten Schmidt moderierte, Bootsrennen, wobei das Duo in 54 Sekunden die Vogelinsel auf einer Strecke von rund 100 Metern umrundete. Nur eine Sekunde langsamer waren der 17-jährige Jonas Aderhold und sein zwei Jahre jüngerer Mitstreiter Marlon Weska, die in der Kategorie „Jugend“ gewannen und sich gemeinsam mit den alten Hasen über Eis- und Wurstgutscheine freuten. Daneben ernteten sie reichlich Applaus vom Publikum, das zuvor kräftig angefeuert hatte.

So auch beim ähnlich spannendem Wettkampf, dem sogenannten Fischerstechen, bei dem so mancher tapfere Kämpfer ein unfreiwilliges Bad im kühlen Nass nahm. Hier freuten sich die stolzen Gewinner Finn Warmbier und Max Schröter über eine Wasser-Spritzpistole und ein Fässchen Bier. Natürlich wurden die Siege tüchtig gefeiert. Es lockten Kaffee und hausgemachter Kuchen, deftige Grillspezialitäten und Gulaschsuppe sowie reichlich erfrischende Getränke.

In gemütlicher Runde ließ es sich auch Rüdiger Wetterau schmecken. Der Bürgermeister von Buhla lobte nicht nur das große Engagement des Kirmesburschenvereins, der momentan 65 Mitglieder, darunter auch Frauen, zählt. Stolz sei der Bürgermeister ebenso auf die anderen Vereine, ohne deren Wirken die Dorfgemeinschaft nicht so gut funktionieren würde.

Und schon jetzt freue man sich auf den Familienwandertag am 31. August dieses Jahres, für den sich Rüdiger Wetterau abschließend eine ähnlich gute Beteiligung wünschte.

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