Tintenfischpilze locken Fliegen an

Freienhagen.  Uta Peter hat die Pilze in ihrem Garten in Freienhagen entdeckt.

Tintenfischpilze sind zwar nicht giftig, aber auch nicht für den Verzehr geeignet.

Tintenfischpilze sind zwar nicht giftig, aber auch nicht für den Verzehr geeignet.

Foto: Uta Peter

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Diese seltsame Pilzart hat Uta Peter in ihrem Garten in Freienhagen gefunden. „Ich musste erst einmal im Internet recherchieren, was da in unserem Garten wächst. Auf den ersten Blick sah es wie eine leuchtende Blüte im Gras aus. Aber es handelt sich erstaunlicherweise um eine Pilzart aus der Gattung der Gitterlinge: den Tintenfischpilze“, schreibt Uta Peter in ihrer E-Mail. Es sind aus einem Hexenei herauswachsende, tintenfischartige, kräftig rote, mit dunkel olivgrüner Sporenmasse besetzte Fruchtkörper. Tintenfischpilze sind eigentlich Pilze der Tropen. Sie wurden Anfang des 20. Jahrhunderts vermutlich aus Australien oder Neuseeland nach Europa eingeschleppt. Uta Peter meint, dass die Pilze zwar schön anzusehen sind, hat aber auch beobachtet, dass der Geruch sehr unangenehm ist. „Sie strömen einen starken Aasgeruch aus und locken damit Fliegen an“, so Peter.

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