Vom Saal in die Messehalle

Johanna Braun über ein närrisches Hobby

Johanna Braun –  Redakteurin Lokalredaktion Eichsfeld.

Johanna Braun – Redakteurin Lokalredaktion Eichsfeld.

Foto: Eckhard Jüngel

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Es ist vollbracht. Ich habe meinen ersten Faschingstext in diesem Jahr geschrieben. Und dabei hatte ich als Faschingsmuffel sogar richtig Spaß und im Nachhinein größten Respekt vor Jens Hoppe.

Vor jenem Jens Hoppe, der es vom Effelderschen Saal bis in die Erfurter Messehalle geschafft hat. Ich könnte mir nicht vorstellen, vor so vielen Menschen – 2500 waren es wohl – zu sprechen, geschweige denn im Kostüm und dann auch noch lustig sein. Da graut es mir schon beim Darüber-Nachdenken.

Aber was wäre der Fasching oder Karneval ohne die Leute, die sich zum einen monatelang auf ihre Auftritte vorbereiten, Freizeit investieren, Familie und Haustiere „vernachlässigen“, grübeln, üben, wiederholen. Und zum anderen den Mut haben, das Ganze vor einem Publikum aufzuführen.

Nun könnte man sagen, dass es im eigenen Dorf ja sogar noch schlimmer ist, etwas dabei zu verhauen, als vor 2500 vorrangig fremden Menschen. Im Dorf quatscht ja jeder einen darauf an, und der Patzer hängt einem jahrelang nach, kommt noch in der nächsten Büttenrede vor.

Aber stehen Sie mal vor 2500 Leuten und bringen nach einem tiefen Atemzug noch einen Ton raus – das kann eben nicht jeder. Die Faschingszeit steht vor der Tür, und ich wünsche hiermit allen Karnevalisten viel Glück und Mut bei der Programmgestaltung.

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