Weltkindertag bei Heiligenstadt mit Geschichten und Sagen der Region

Heiligenstadt  Familie Führ und die Heiligenstädter Tourist-Information organisieren erstmals eine Erzählwanderung durch den Heiligenstädter Stadtwald. Die Regentrude erscheint an der Zwergenhöhle und erzählt deren Sage.

Mechthild Führ schlüpft bei der Erzählwanderung in die Rolle der Regentrude und erzählt die Sage vom Jungen und der Zwergenhöhle. 

Mechthild Führ schlüpft bei der Erzählwanderung in die Rolle der Regentrude und erzählt die Sage vom Jungen und der Zwergenhöhle. 

Foto: Antonia Pfaff

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Gespannt, gut gelaunt und voller Energie kraxelten die Kleinen den steilen Berg in Richtung Zwergenhöhle hoch. Eltern und Großeltern marschierten hinter den Sprösslingen. Denn gemeinsam nahmen sie an der Erzählwanderung von Mechthild und Jürgen Führ teil. Diese wurde anlässlich des gestrigen Weltkindertages von Familie Führ und der Heiligenstädter Tourist-Information organisiert. Während der Wanderung durch den Heiligenstädter Stadtwald achteten die Steppkes auf den Sandstein mit den verschiedenen Formen und glaubten mehrere kleine Höhlen zu erkennen. Der erste Höhepunkt wartete an der Zwergenhöhle. Mechthild Führ erschien hier als Regentrude, freute sich über das herrliche Wetter und erzählte die Sage „Der Junge in der Zwergenhöhle“. Interessiert lauschten die Kinder den Worten der Heiligenstädter Symbolfigur, bevor sie selbst einen Blick in die Tiefen der Höhle warfen. Mit Taschenlampen ausgerüstet, ging es in den schmalen und dunklen Gang. Als Belohnung für die tapferen „Zwerge“ gab es etwas Süßes.

Das nächste Etappenziel der Wanderung sollte nicht lange auf sich warten: An der Kapelle erzählte die Regentrude die Sage, wie Heiligenstadt seinen Namen erhalten hat und welche Rolle Aureus und Justinus sowie König Dagobert spielten. Anlässlich des besonderen Tages erhielten die Steppkes dort kleine Kronen, die natürlich sofort aufgesetzt wurden.

Munter, mit Krönchen und Stock ging es weiter durch den Wald. Unterwegs mussten immer wieder kleine Anstiege bewältigt werden. Auch Jürgen Führ konnte währendessen mit kleinen Anekdoten aufwarten, um die kleinen Eichsfelder bei Laune zu halten, ihnen aber auch Wissenswertes zu vermitteln. Das Ziel der Wanderung war die geschichtsträchtige Elisabethhöhe. Auch hier gab es von der Regentrude noch eine Geschichte.

Familie Führ war von der Beteiligung und dem Durchhaltevermögen begeistert. Es war die erste Erzählwanderung für Kinder – und ein voller Erfolg.

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