Worbiser Oktober- und Stadtfest mit Entenrennen

Worbis  Die Stadt feiert das ganze Wochenende. Neue Konzepte locken Jung und Alt an. Heimatshoppen-Aktion belebt die Innenstadt.

Beim Oktoberfest am Samstagabend mussten die Vertreter der Vereine sich beim Bierkrugstemmen messen. Fotos: Antonia Pfaff

Beim Oktoberfest am Samstagabend mussten die Vertreter der Vereine sich beim Bierkrugstemmen messen. Fotos: Antonia Pfaff

Foto: Antonia Pfaff

Mit viel Gefühl und einem gekonnten Schlag zapfte Thomas Rehbein (CDU) das Festbier an. Somit hieß es am Samstagabend nicht nur in der Bayerischen Landeshauptstadt „O‘zapft is“, sondern auch beim Worbiser Oktoberfest. Das fand erstmals im Rahmen des Stadtfestes mit Unterstützung der Brauerei Neunspringe statt.

Bereits am Freitagabend kam die Jugend bei den „Bockbierbeatz“ voll auf ihre Kosten. DJ Royal Black sowie DJ Louiz und Niclas Nadjib von 2onDeckz sorgten mit den besten Beats aus Black, House und HipHop für eine ausgelassene Stimmung. Nach dem neu konzipierten Festauftakt sollte auch der Samstag ein neues „blau-weißes Gesicht“ bekommen. Die Gäste aus nah und fern nahmen das Angebot gerne an und liefen entsprechend in Dirndl und Lederhosen auf.

Pünktlich um 20 Uhr begrüßten Thomas Rehbein und Daniela Poppe die Gäste – natürlich auch in Tracht. Der

Ortschef hob an der Stelle das neue Zelt samt Boden hervor. Lobende Worte fand er auch für den Bauhof, vertreten durch Joachim Bauer. „Denn ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie die vor so einem Fest rotieren.“ Dafür gab es einen großen Applaus seitens der Gäste, die sich im vollen Zelt Stehplätze suchen mussten.

120 Jahre DRK -Ortsverband Worbis

Nach den Salutschüssen durch die Worbiser Schützengesellschaft begrüße Marko Grosa, Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, die in Tracht gekleideten Gäste. Begeistert erwähnte auch er das erstmals stehende Zelt. Ein besonderer Gruß ging an die Duderstädter, die gleich einen gesamten Tisch einnahmen. „In Duderstadt ist nicht viel los, deswegen kommen sie zu uns nach Worbis“, scherzte er. Auch der Weg zum Festzelt sei für sie nicht so einfach gewesen, erzählte Marko Grosa. Dabei würden die großen Baumaßnahmen in Worbis erst noch kommen. Die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen ist für Thomas Rehbein sehr wichtig und ehrenwert. Das betonte er auch Samstagabend. In der Wipperstadt zählte der Ortschef 31 Vereine, die natürlich auch alle namentlich genannt wurden. Jeweils ein Vertreter musste auf die Bühne, denn es wartete ein kleines Spiel. Bevor sich die Vereine im Bierkrugstemmen messen durften, erhielt der DRK-Ortsverband, der

sein 120-jähriges Bestehen feiert, einen kleinen Umschlag sowie einen tosenden Applaus für die Arbeit und den Einsatz. Auf die drei Erstplatzierten warteten tolle Preise. Entsprechend motiviert waren die Vertreter der Vereine. Doch die Kraft ließ mit der Zeit nach, sodass die Arme langsam sanken und bei dem Einen oder Anderen ordentlich zitterten. Souverän durchgehalten haben Rosi Bötticher von der Jägerschaft und Gabriele Müller von der Lebenshilfe – die Frauen durften mit zwei Hände halten. Für die Freizeitsportler versprach der Brauereichef Bernd Ehbrecht einen Sonderpreis, weil ihre Vertreterin sich als einzige an die Spielregeln hielt. Die Krengeljäger-Kinder erzählten kurz und knapp ihre Geschichte, motivierten den Ortsbürgermeister für den Festbieranstich und versorgten die Gäste mir ihren Krengeln. Am Sonntag blühte die Worbiser Innenstadt im Rahmen der Heimatshoppen-Aktion auf. Die Kleinsten hatten ihren Spaß beim Entenrennen und beim Balancieren über der Wipper. Und die Feuerwehr gewährt einen Einblick in ihre Räumlichkeiten.

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