3000 Paten für Löwenbaby Makuti

Roter Berg  Spenden beim Kindergarten-Cup im Fußball als Grundstock der Patenschaft Erfurter Kinder für kleinen Kater

Löwenjunge Makuti ( links) und seine Schwester Latika ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Löwenjunge Makuti ( links) und seine Schwester Latika ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Foto: Casjen Carl

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Das hat es noch nicht gegeben. 3000 Kinder übernehmen die Patenschaft für ein Kätzchen.

Gestern Morgen wurde sie besiegelt und stellvertretend waren rund 40 Mädchen und Jungen dazu in den Zoopark gekommen. Zoo-Direktorin Sabine Merz gefiel es: „So ein kleines Tier kann doch mal einen richtigen Fanclub kriegen!“ Wo doch sonst meist – je nach Tierart – mehr oder minder bekannte Einzelpersonen solche Patenschaften eingehen. In diesem Falle passt das aber bestens.

Das Ganze geht auf ein sportliches Ereignis zurück, das Torsten Erfurth gemeinsam mit dem FC Erfurt Nord organisiert hatte. Der Kindergarten-Cup im Fußball, an dem sich 24 Kindergärten der Stadt mit ihren Mannschaften beteiligt hatten. Rund 300 Knirpse hatten sich heiße Spiele geliefert, auch wenn am Ende die Teilnahme das Wichtigste war. „Wir hatten von Besuchern einen Euro Eintritt genommen, ganz auf freiwilliger Basis“, erklärt Torsten Erfurth, wie es zum Grundstock für die Tierpatenschaft gekommen war. Darüber hinaus hatten sich weitere Sponsoren und Spender eingebracht. So kamen 2000 Euro zusammen, die nun dem kleinen Löwenkater Makuti zugute kommen.

„Das passt doch wunderbar, wenn die Kinder Patenschaft für ein ebenso Kleines übernehmen“ sagt Sabine Merz. „Auch wenn der Löwe viel schneller groß wird.“ Für die Auserwählten, die für ihre Tagesstätten – in denen insgesamt 3000 Kinder betreut werden – an der Patenschaftsbesiegelung teilnahmen, war es ein lohnender Ausflug in den Erfurter Norden. Denn die Löwenbabys machten gerade ganz in der Nähe einer der Sichtscheiben zum Außengelände ein Nickerchen. „Bei den Löwen haben die Jungs immer einen größeren Kopf. Also ist euer Patentier der linke.“ Wiederkommen lohnt sich für alle. Noch darf der Vaterlöwe nicht an die Kleinen heran. Bald aber werden sie ihm über den Kopf krabbeln und mit ihm spielen, versprach die Zoochefin.

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