Frau nach Straßenbahnunfall in Erfurt gestorben

Erfurt  Als eine 78-jährige Frau in der Magdeburger Allee die Gleise überqueren möchte, wird sie von einer Straßenbahn erfasst. Im Krankenhaus erliegt sie ihren Verletzungen. Die Evag betont, dass der Fahrer notgebremst hat.

Unweit der Lutherkirche in Erfurt wurde die Fußgängerin am 28. August von einer Straßenbahn erfasst.

Unweit der Lutherkirche in Erfurt wurde die Fußgängerin am 28. August von einer Straßenbahn erfasst.

Foto: Lisa Forster/dpa

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Nach dem Unfall mit einer Straßenbahn in Erfurt ist eine Fußgängerin an ihren Verletzungen gestorben. Dies teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit.

Die 78-Jährige war am Mittwochmorgen in der Magdeburger Allee von der Straßenbahn erfasst worden.

Sie Dame war 9.30 Uhr aus dem Papiermühlenweg kommend zur Eislebener Straße gelaufen und wurde in der Magdeburger Allee von der Straßenbahn erfasst. Sie hatte Polizeiangaben zufolge den Gleisübergang an einer Ampel überquert, als die Bahn in voller Fahrt mit ihr zusammenstieß. „Es ist anzunehmen, dass sie das Warnsignal der Ampel übersehen hat“, hatte eine Polizeisprecherin gesagt.

Entgegen den ersten Angaben der Polizei hatte der Straßenbahnfahrer vor der Kollision eine Notbremsung eingeleitet. Das hat die Evag-Chefin Myriam Berg bestätigt. Sie verwies auf die Aussagen des Fahrers, auf die schriftliche Zeugenaussage eines Straßenbahn-Passagiers und auf das Bremsprüfprotokoll, die übereinstimmend die eingeleitete Bremsung belegen. Auch die Ermittlungen der Polizei hätten die Bremsung inzwischen bestätigt. „Der Vorfall tut uns für die Dame und ihre Angehörigen sehr leid“, betonte Myriam Berg. „Aber auch die Auswirkungen auf den Fahrer sind schwierig.“ Er sei durch die verbreitete Darstellung, dass die Bahn nicht gebremst habe, zusätzlich erschüttert.

Die Fußgängerin starb am Mittwochnachmittag. Die 30 Fahrgäste in der Straßenbahn blieben wie auch der Fahrer unverletzt.

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