Abschied in Erfurt-Möbisburg von Gerd Nolte

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Gerd Nolte, 19 Jahre lang Ortsteilbürgermeister von Möbisburg, ist am 7. Januar im Alter von 77 Jahren verstorben.

Gerd Nolte, 19 Jahre lang Ortsteilbürgermeister von Möbisburg, ist am 7. Januar im Alter von 77 Jahren verstorben.

Foto: Michael Keller

Möbisburg/Rhoda.  Am Samstag fand die Trauerfeier für den langjährigen Ortsteilbürgermeister von Möbisburg/Rhoda, Gerd Nolte, statt. Der Erfurter war am 7. Januar im Alter von 77 Jahren gestorben.

Unter großer Anteilnahme von Weggefährten und von Einwohnern und Einwohnerinnen des Ortsteils Möbisburg/Rhoda fand am vergangenen Samstag die Trauerfeier für den nach langer schwerer Krankheit am 7. Januar im Alter von 77 Jahren verstorbenen Ortsteilbürgermeister Gerd Nolte statt. Unter den Trauergästen in der Kirche St. Dionysios befand sich auch Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein.

Norbert Otto, als einstiger CDU-Bundestagsabgeordneter politischer Weggefährte des Verstorbenen, würdigte in seiner Trauerrede die Verdienste Noltes. In dessen 19-jähriger Amtszeit habe er sich zur Aufgabe gemacht, das Leben für die Bürgerinnen und Bürger seines Ortsteiles zu verbessern und deren Interessen zu vertreten, als Bürgermeister Verantwortung zu übernehmen.

Gemeinsam mit dem Ortsteilrat habe sich Gerd Nolte mit großer Einsatzbereitschaft und Herzblut dieser Aufgabe gestellt. „Ich hatte die Möglichkeit, über 15 Jahre lang Gerd Nolte als Mitglied des Ortschaftsrates zu unterstützen und ihn dabei schätzen gelernt“, so Otto. Beharrlichkeit und Stehvermögen hätten ihn dabei ausgezeichnet, wenn es um die Interessen des Ortes und seiner Einwohner ging. Das habe seine viermalige Wahl als Bürgermeister bestätigt.

Verdienste habe sich Gerd Nolte unter anaderem beim , der Schaffung eines Bürgergartens, dem Ausbau der zentralen Entwässerung, beim Anschluss von Rhoda an das Entwässerungsnetz der Stadt oder bei der Verbesserung des Hochwasserschutzes erworben. Für Sorgen und Probleme habe er immer ein offenes Ohr gehabt.

„Er hat sein Amt im wahrsten Sinne des Wortes als Ehrenamt verstanden. Es war ihm eine Ehre für seine Mitmenschen da zu sein“, würdigte Otto den Verstorbenen.