#angsträumeschaffenistuncool

Erfurt  Erfurts CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Marion Walsmann will Sicherheit erhöhen und erntet dafür in Sozialen Medien Kritik

Schmierereien an den Wänden empfangen Bahnreisende beim Ausstieg am Bahnsteig des Erfurter Nordbahnhofs.

Schmierereien an den Wänden empfangen Bahnreisende beim Ausstieg am Bahnsteig des Erfurter Nordbahnhofs.

Foto: Marco Schmidt

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Marion Walsmann hat nichts gegen Graffiti, wenn sie mit Einwilligung des Eigentümers graue Wände bunt machen. Schmierereien und sogenannte Tags aber, wie sie die CDU-Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt beispielsweise an historischen Mauern des Petersbergs nicht lange suchen musste, hat sie bereits seit Jahren den Kampf angesagt. Auf Fotos in ihrem Instagram-Account betrachtet sie die Mauern traurig bis wütend. Ein Foto dieser Serie aber hat Kreative verärgert, die nun Kritik auf die OB-Kandidatin einprasseln lassen: Es zeigt in der Graffiti-Serie den Erfurter Nordbahnhof – versehen mit Hashtags wie „Ordnung“, „Sicherheit“, „illegal“ und „Kriminalität“. Den auslösenden Satz „Im Dunkeln möchte man hier nicht aus- oder einsteigen. Bahnhof Erfurt Nord“ hat Walsmann inzwischen offenbar als missverständlich erkannt, ihn gelöscht und durch „Ordnung und Sicherheit schaffen und der Kultur ihren Raum geben“ ersetzt. An der aufbrandenden Kritik änderte das nichts.

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