Erfurt. Ein israelisch-deutsches Kunstprojekt im Rahmen der Buga läuft an. Die Olivenbaumskulptur aus Stahl und Kupfer soll für den Friedenswunsch stehen.

„Er wird die Stadt bereichern“. Dieter Bauhaus, Vorstand der Sparkasse Mittelthüringen, ist vollkommen sicher. Es geht um einen Paradiesbaum, der einer besonderen Erklärung bedarf. Es geht nicht um Natur, es geht um Kunst. Mitgebracht hat die Idee dazu Martin Kranz, der Intendant der Achava Festspiele Thüringen, 2017 aus Israel. Dort lernte er zwei Künstler - die Zeichnerin Ruth Horam und den Bildhauer Nihad Dabeet - kennen. Sie faszinierten ihn mit einer ganz besonderen Arbeit - einem Paradiesbaum. Beide wollte ihren Traum - Frieden in der Region - sinnbildlich umsetzen. Und was eignet sich da besser als ein Olivenbaum. Die Olive ist im Nahen Osten das Sinnbild für Frieden. Auch Picassos Friedenstaube trägt einen Olivenzweig im Schnabel.