Erfurt. Acht junge Frauen zeigen ihre Kunstwerke: So vielfältig und individuell wie das jüdische Leben und ihre Lebenskonzepte. Mehr erfahren Sie hier.

In Thüringen leben etwa 800 Jüdinnen und Juden, ungefähr 500 in Erfurt. Natascha Borodina ist eine von ihnen. So beginnt im Begleitheft zur Ausstellung „Kayfuyem“, die am Donnerstag, 23. September, um 17 Uhr in der Galerie Waidspeicher eröffnet wird, das Kapitel über die Künstlerin. Sie malt beidhändig simultan mit einem Pinsel mit der linken und einem mit der rechten Hand. „Zufällig und unkontrolliert“, wie sie selbst sagt. Dabei entstehen symmetrische Muster auf die Leinwand. Wenn dann noch Klang hinzu kommt und Wellen oder Wolken darauf projiziert werden, wird ihre Kunst wie eine Einladung zur Meditation.