Erfurt. Vor 30 Jahren wurde der Caritas-Tagestreff eröffnet. Bis heute hat er eine wichtige karitative Funktion in der Stadt und versorgt per anno 25.000 Bedürftige

Die Suppe verbreitete verführerischen Duft, die Getränke waren eingeschenkt und der Bratwurstrost wartete bei strahlendem Sonnenschein auf seinen Auftritt. Es war alles bestens angerichtet für das Sommerfest in der Caritas-Suppenküche des Tagestreffs in der Regierungsstraße 55. Das eigentlich auch gern als Geburtstagsparty mit vielen Gästen aus Politik und Kirche bezeichnet werden durfte. Denn vor 30 Jahren wurde diese karitative Einrichtung aus der Taufe gehoben. In einer Erdgeschosswohnung in der Theaterstraße 6. Mit der angemessenen Symbolik einer überdimensionalen Suppenkelle, wie Michael Wenzel, der Leiter der Caritasregion, verriet. Nicht lange, und man zog in die Regierungsstraße um, wo man bis heute residiert. An sieben Tagen in der Woche. Also immer.