Neues zu Corona-Streifen und Kita-Gebühren in Erfurt

Erfurt.  Oberbürgermeister Bausewein kündigt Strafen für Gruppenbildung an. Bis Ende April wird entschieden, ob die Buga 2021 stattfindet.

Die Corona-Streifen überprüfen auch, ob die Restaurants tatsächlich geschlossen sind. Die Streifen werden noch einmal aufgestockt.

Die Corona-Streifen überprüfen auch, ob die Restaurants tatsächlich geschlossen sind. Die Streifen werden noch einmal aufgestockt.

Foto: Marco Schmidt

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Die Erfurter Ärzte aus dem Krisenstab gehen laut Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) von einem deutlichen Anstieg der Erfurter Corona-Zahlen bis zum Wochenende aus. Am Montag gab es jedoch erstmals einen Rückgang: Ein neuer Infizierter – damit sind es jetzt 45 Fälle – stand drei weiteren Genesungen – und damit vier insgesamt – gegenüber. Die Testergebnisse treffen jeweils mit einigen Tagen Verzögerung ein.

Um die verordneten Schutzmaßnahmen besser kontrollieren zu können, wird der Stadtordnungsdienst noch einmal auf dann 60 Personen aufgestockt. Vor der Corona-Krise waren es rund 20 Mitarbeiter. Spätestens gegen Ende der Woche werde auch Gruppenbildung nicht mehr nur ermahnt, sondern bestraft, sagte Bausewein: „Wir werden größere Geschütze auffahren.“

Zugleich werde die Corona-Hotline der Stadt am Mittwoch in den Funktionen erweitert. Unter Tel. 0361/655 267 662 erreichen die Bürger von 8 bis 18 Uhr zunächst ein Menü, unter dem sie zwischen den drei Themen a) Vorsorge / ehrenamtliches Engagement, b) Fragen von Unternehmen / Kulturbetrieben / Institutionen sowie c) medizinischen Fragen / Reiserückkehrer wählen können. Die Hotline wird ebenfalls aufgestockt und zum Teil mit Experten besetzt.

Der Stadtrat und die Ausschüsse werden vorübergehend vom Hauptausschuss abgelöst. Die Voraussetzungen wurden schon geschaffen.

Am Montag sollte der Hauptausschuss aber noch die „außergewöhnliche Situation“ feststellen, die Grundlage für die Umstellung ist. Im Hauptausschuss werden laut Bausewein vor allem Vergaben, aber keinerlei politische Streitthemen entschieden.

Klarheit zu den Kita-Gebühren werde es im Lauf der Woche geben, sagte Bausewein. „Es müssen Lösungen sein, die nicht schädlich für die Bürger sind“, meinte er. Ähnliches gelte für die vorläufig gestoppte Auszahlung des Sozialtickets.

Eine Entscheidung zur Bundesgartenschau 2021 müsse Ende April getroffen werden. Wie unsere Zeitung berichtete, wird die Verlegung auf 2022 für den Fall erwogen, dass Baustellen mehrere Wochen pausieren müssen.

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