Barrierefrei durchs Hintertürchen

Erfurt.  Der Haupteingang zu Haus der sozialen Dienste in Erfurt ist seit Wochen gesperrt. Durch den Hintereingang geht’s barrierefrei zu den Ämtern.

Bei einem Einbruchversuch am Nikolaustag wurden die Tür und der Türöffnungsmechanismus am Haupteingang des Hauses der sozialen Dienste in Erfurt  beschädigt. Die Reparatur dauert noch.

Bei einem Einbruchversuch am Nikolaustag wurden die Tür und der Türöffnungsmechanismus am Haupteingang des Hauses der sozialen Dienste in Erfurt beschädigt. Die Reparatur dauert noch.

Foto: Marco Schmidt

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Seit mehreren Wochen schon ist die Haupteingangstür am Haus der sozialen Dienste am Ring gesperrt. Leser fragen sich, warum die Reparatur so lange dauert. Zumal die Rampe am Haupteingang den barrierefreien Zugang zu den Ämtern im Haus gewährleistet. Wir fragten bei der Stadtverwaltung nach.

Kaputt und gesperrt ist der Eingang, weil es am Nikolaustag einen Einbruchsversuch gab, teilt eine Sprecherin mit. Dabei wurden die Tür und der Türöffnungsmechanismus beschädigt, so dass letzterer nicht mehr funktioniert. Besucher werden am Eingang informiert.

Ausgelöst werden konnte der Reparaturauftrag laut Verwaltung aus haushalterischen Gründen erst im neuen Jahr. Da die Elemente bei der ausführenden Firma nicht vorrätig sind, dauert es bis zur Fertigstellung etwa drei bis vier Wochen. Die Firma wurde aber um schnellstmögliche Bearbeitung gebeten.

Informiert werden Besucher auch darüber, wie sie barrierefrei Zugang zum Haus finden. Über die anderen Nebeneingänge, also über den zum Saal und über den Personaleingang klappt das nicht. Es existiert aber an der Rückseite des Hauses vom Krämpferufer aus ein Hintereingang – und dieser soll den barrierefreien Zugang während dieser Zeit ermöglichen. Ansonsten können Fußgänger den nicht barrierefreien Eingang nutzen, der auch zum Veranstaltungssaal führt.

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