Bescheidene Bilanz in Bremen

Bremen  Die einzige Thüringer Medaille bei den deutschen Leichtathletikmeisterschaften der U16 in Bremen holt eine Geherin

Die Erfurter Sportschülerin Ada Junghannß (links) holte im 3000-m-Bahngehen DM-Silber.

Die Erfurter Sportschülerin Ada Junghannß (links) holte im 3000-m-Bahngehen DM-Silber.

Foto: Theo Schwabe

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Recht bescheiden viel die Bilanz der Starter des Thüringer Leichtathletik-Verbandes (TLV) bei den deutschen U16-Meisterschaften in Bremen aus. Die einzige Medaille für die kleine TLV-Equipe erkämpfte Geherin Ada Junghannß (LSV Schmölln). Die Schülerin des Erfurter Coubertin-Gymnasiums sicherte sich im 3000-Meter-Bahngehen mit neuer Bestleistung in 16:09,33 Minuten den Vizetitel hinter Lena Sonntag (SC Potsdam/15:05,44 min). Ein schöner Erfolg für die talentierte Geherin aus der Junghannß-„Geherdynastie“.

Keineswegs enttäuschend verlief die DM für Hannes Hahn (Erfurter LAC), auch wenn sich der 15-Jährige im 300-m-Hürdenfinale mit dem undankbaren vierten Platz begnügen musste. Zufrieden war Hahn schon deshalb, weil er seine persönliche Bestleistung bereits im ersten Vorlauf von bisher 42,44 auf starke 40,13 Sekunden verbessern konnte. Hätte Hahn diese Leistung auch im Finale abrufen können, wäre das Bronze gewesen. Doch auch die 40,95 s dokumentieren seinen enormen Leistungszuwachs in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin.

Gegenüber den Landesmeisterschaften in Arnstadt verbesserte auch Dreispringer Floyd Mewes (ELAC) seine Bestleistung von 11,88 auf 12,00 Meter. Die neue Bestweite reichte am Ende aber nur zum achten Platz. Vizelandesmeister Valentin Brenner blieb dagegen unter seiner bisherigen persönlichen Rekordmarke und landete mit 11,69 m auf Rang 14.

Marie Herre (ELAC) trat in Bremen im Dreisprung an. Die Landesmeisterin konnte aber nicht an ihre Weite bei den Landesmeisterschaften (11,30 m) anknüpfen und ließ nur 10,98 Meter vermessen. Diese Weite reichte nicht für den Einzug ins Finale und so blieb die 15-Jährige auf dem zehnten Rang hängen.

Mit ihren 42,23 Metern ging Speerwerferin Mia Eitner (ELAC) als drittbeste Athletin an den Start. Im Meisterschaftskampf landete der 500 Gramm schwere Speer bei 37,25 Meter. Mit dieser Weite war sie von einem Medaillenrang weit entfern und wurde Siebte.

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