Bistum Erfurt zahlte bisher 29.000 Euro an Missbrauchsopfer

Erfurt. Das Bistum Erfurt hat einem Medienbericht zufolge bislang 29.000 Euro Entschädigung an Opfer sexuellen Missbrauchs gezahlt. Die sieben Betroffenen hätten Beträge zwischen 1000 und 5000 Euro erhalten, wie ein Sprecher des Bistums laut dem Sender MDR Thüringen vom Mittwoch sagte. Soweit möglich würden die Täter an den Zahlungen beteiligt.

Wie es weiter hieß, sind seit 2011 zwölf Anträge auf finanzielle Entschädigungen eingegangen. Während drei Fälle noch nicht abschließend geklärt seien, habe das zuständige Gremium zwei Anträge abgelehnt, da das Opfer nicht durch einen Mitarbeiter der katholischen Kirche missbraucht worden sei oder aber keine Straftat nachgewiesen werden konnte.

In drei Fällen habe das Bistum Strafanzeige gestellt. Allerdings seien die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Erfurt eingestellt worden.

Laut Deutscher Bischofskonferenz sind bundesweit 1.200 Anträge gestellt worden. Angaben zu Zahlungen wollte Sprecher Matthias Kopp unter Verweis auf die noch laufenden Verfahren indes nicht machen, wie der Sender weiter berichtete.

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