Bundesgartenschau in Erfurt soll 2021 pünktlich starten

Erfurt.  Die Corona-Krise führt aus Sicht der Veranstalter nicht zu Verzögerungen. Der Starttermin bleibt dennoch unter Vorbehalt.

Symbolbild

Symbolbild

Foto: Marco Schmidt

Die Corona-Pandemie führt aus Veranstaltersicht zu keinen Verzögerungen für den im April 2021 geplanten Start der Bundesgartenschau. „Wir machen das nächstes Jahr, und zwar wie geplant“, sagte Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) am Freitag. Der Aufsichtsrat habe sich einstimmig zu diesem Schritt entschieden. Damit werde am 23. April 2021 als Beginn für die Blumenschau festgehalten. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Wochenlang sei geprüft und diskutiert worden, ob es den Start aufgrund der Pandemie wie geplant geben könnte. Kürzere Varianten oder auch eine Verschiebung um ein Jahr seien im Gespräch gewesen, sagte Bausewein.

Vieles könne mit Blick auf die Corona-Krise aber für das kommende Jahr noch nicht vorhergesagt werden. Etwa die Frage, wie und ob Großveranstaltungen durchgeführt werden können, gehörten noch zu den Planungsschwierigkeiten. Aber Bausewein erklärte: „Wir glauben, dass die Chancen die Risiken deutlich übersteigen.“

Die Geschäftsführerin der Buga gGmbH, Kathrin Weiß, betonte allerdings, dass die Pläne zunächst damit verbunden seien, dass es etwa nicht zu einer weiteren größeren Pandemie-Welle komme.

Geplant ist, dass die Buga vom 23. April bis 10. Oktober 2021 Besucher empfangen kann. Rund 180 Millionen Euro werden dafür in Erfurt verbaut. Neben dem Egapark und dem Petersberg in der Landeshauptstadt gehören noch 25 Außenstandorte in Thüringen dazu.

Baustart für den Bastionskronenpfad

Wieder Zoff zwischen Buga-Freundeskreis und Buga-Chefin