Chrestensen schließt Geschäft in Erfurt

Erfurt.  Ein Traditionsgeschäft verlässt die Erfurter Altstadt.

Rückblick: 2007 feierte Chrestensen sein 140-Jähriges.

Rückblick: 2007 feierte Chrestensen sein 140-Jähriges.

Foto: Andrea Fricke (Archivbild)

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Das Traditionsunternehmen Chrestensen schließt sein Ladengeschäft in der Marktstraße 38. Auf seiner Webseite informiert das Unternehmen die Kunden, dass ab dem 20. Dezember 2019 der Floristik- und Gartenmarkt im Chrestensenhof geschlossen sein wird.

Prokurist Lars Chrestensen wollte sich auf Nachfrage unserer Zeitung dazu nicht äußern, auch nicht, ob an anderer Stelle ein Geschäft wieder eröffnen soll. Er verwies auf das Gartencenter im Witterdaer Weg. Dieses soll wieder saisonal geöffnet sein, voraussichtlich von März bis Juni.

Im Borntal wird seit fünf Generationen die Neu- und Erhaltungszucht von gartenbaulichem Saat- und Pflanzengut betrieben. Chrestensen hat auf seiner Webseite einen umfangreichen Überblick über die Unternehmensgeschichte verfasst. So wird auch von der ersten Telefonanlage der Stadt berichtet. Für die 1867 in der Marktstraße gegründete Kunst- und Handelsgärtnerei investierte Niels Lund Chrestensen in eine Fernsprechverbindung. Der Inhalt des ersten Gesprächs: eine Blumenbestellung. 1908 war er Mitbegründer des heute weltumspannenden Fleurop-Dienstes.

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